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Warum wir uns nicht auf moderate Moslems verlassen können
 
von Fjordman
 

 
Original vom 8. September 2006: Why we cannot Rely on Moderate Muslims
 

Nach Dr. Daniel Pipes verkündete der langjährige Vorsitzende von CAIR (Council on American-Islamic Relations) Omar Ahmad vor einer Menge von kalifornischen Moslems im Juli 1998, dass "der Islam nicht in Amerika ist, um irgendeinem anderen Glauben gleichgestellt zu sein, sondern um dominierend zu werden. Der Koran... sollte die höchste Autorität in Amerika sein und der Islam die einzige akzeptierte Religion auf Erden."

Im Jahr 2005 wurden drei Brüder aus der Gegend von Dallas für die Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verurteilt, weil sie Gelder an ein hochrangiges Mitglied der militanten palästinensischen Hamas verschoben hatten. Ghassan und Bayan Elashi und ihre Gruppe wurden aller 21 Bundesvergehen, derer sie angeklagt waren, für schuldig befunden: Verschwörung, Geldwäsche, Handel zugunsten von Terroristen. Ghassan Elashi war der Gründer von CAIR Texas.

Man sollte eigentlich annehmen, dass eine Organisation, unter deren Mitglieder sich verurteilte Terrorunterstützer befinden und deren Führungspersönlichkeiten den Wunsch ausgedrückt haben, die US-Verfassung durch die Scharia zu ersetzen, von westlichen Medien und politischen Repräsentanten gemieden werden. Leider ist das nicht der Fall.

Im August 2006 ergab eine Umfrage, dass eine Mehrheit der Amerikaner dafür ist, bei Sicherheitskontrollen an Flughäfen und Bahnhöfen Menschen, die "nahöstlich" aussehen, besonders zu kontrollieren. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete, dass die "Bürgerrechtsorganisation" CAIR dagegen protestierte. Der Sprecher von CAIR, Ibrahim Hooper, wünschte, dass die Amerikaner das Problem des islamischen Terrorismus in Zusammenarbeit mit ... nun mit Leuten wie CAIR lösen sollten: "Es ist eins der Dinge, bei denen die Leute denken, sie würden etwas für ihrem Selbstschutz tun, obwohl sie es nicht tun. Sie schaffen nämlich dadurch, dass sie exakt die Leute verprellen, deren Hilfe im Kampf gegen den Terrorismus sie brauchen, mehr Sicherheitsrisiken." sagte er.

Das CAIR-Büro in Kentucky führt "Sensibilitäts-Trainigs-Kurse" für FBI-Agenten in Lexington durch, in denen "allgemeine Stereotypen über den Islam und Moslems" behandelt werden und nach Wegen gesucht wird, die Interaktionen mit Moslems zu verbessern.

Zwischenzeitlich ergab eine Bestandsaufnahme, dass 81% der Moslems von Detroit sich die Einführung der Scharia in islamischen Ländern wünschen. Yehudit Barsky, eine Terrorismusexpertin des American Jewish Committee, warnte, dass ganz normale amerikanische Moslemvereinigungen stark von saudisch finanzierten Extremisten beeinflusst sind. Diese "extremistischen Organisationen erheben auch weiterhin den Anspruch auf Führerschaft" über den amerikanischen Islam. Über 80 Prozent der Moscheen in den USA "wurden durch saudische Geldmittel und saudischen Einfluss radikalisiert" sagte Barsky.

Die in Nord-Virginia beheimatete Muslim Students’ Association (MSA) könnte man leicht für eine freundliche religiöse Studentengruppe halten. Bei einem Treffen im Queensborough Community College in New York im März 2003 erklärte ein Gastredner namens Faheed: "Wir lehnen die UNO ab, wir lehnen Amerika ab, wir lehnen die herrschende Rechtsordnung ab. Bildet keine Lobbies im Kongress oder protestiert dort, denn wir anerkennen den Kongress nicht. Die einzige Verbindung, die Ihr zu Amerika haben solltet, ist, es zum Fall zu bringen ... vielleicht wird irgendwann ein Moslem im Weißen Haus sitzen, der dort die Gesetze der Scharia diktiert".

Was also ist mit all den berühmten "moderaten Moslems" passiert? Das ist eine Frage, die sich der Autor Robert Spencer ebenfalls stellt. Imam Siraj Wahaj ist als Redner sehr gefragt, er war sogar der erste Moslem, der ein Gebet vor dem US-Kongress sprach.

Er warnte aber auch, dass die Vereinigten Staaten zerfallen würden, wenn sie "nicht die islamische Agenda annähmen." Er hat geklagt, dass "wenn Moslems nur politisch klug wären, sie die Vereinigten Staaten übernehmen und ihre verfassungsgemäße Regierung durch ein Kalifat ersetzen könnten." In den frühen 90er Jahren sponserte er Reden von Scheich Omar Abdel Rahman in Moscheen in New York City und New Jersey; Rahman wurde später dafür verurteilt, an der Verschwörung, das World Trade Center 1993 in die Luft zu sprengen, beteiligt gewesen zu sein und Wahaj wurde als "möglicher aber nicht angeklagter Mitverschwörer" bezeichnet.

Mr. Spencer führt aus: "Die Tatsache, dass jemand, der es gerne sehen würde, wenn die [US]-Verfassung ersetzt wird, ein Gebet für jene sprach, die geschworen haben, sie aufrechtzuerhalten, ist nichts weiter als ein Symptom eines größeren Dauerproblems: die Regierung und die Medien sind begierig darauf, moderate Moslems zu finden - und in dem Maß, wie ihre Verzweiflung wächst, sinken ihre Ansprüche." Die Lage wird durch viele Faktoren erschwert unter anderem auch durch Taqiyya und Kitman: "Dies sind islamische Doktrinen zur religiösen Täuschung. Sie traten erstmals bei der schiitisch-islamischen Verteidigung gegen den sunnitischen Islam auf, haben aber ihre Wurzeln im Koran (3:28 und 16:106). Viele radikalen Moslems arbeiten heute hart daran, Ungläubige zu täuschen und befinden sich dabei in Übereinstimmung mit Mohammeds Aussage: 'Krieg ist Täuschung'".

Professor Walid Phares liefert eine Erklärung für diese Art von religiöser Täuschung, die Teil des Jihad ist, wann immer sich Moslems in der schwächeren Position befinden. "Al-Taqiya, das sich von dem Verb Ittaqu ableitet, heißt wörtlich 'Umgehe die Bedrohung'. Politisch bedeutet das, zu simulieren, was immer dazu geeignet scheint, den Krieg gegen den Feind zu gewinnen ... Gemäß Al-Taqiya ist es Moslems durch die Scharia ('Legitimität') erlaubt, in das Dar al-Harb ('die Kriegszone') einzudringen, in die Städte und Strukturen der Feinde einzudringen, um dort die Saat von Zwietracht und Aufruhr auszubringen."

"Die Gesandten handelten im Namen des islamischen Kriegsrechts und wurden daher nicht als Lügner betrachtet oder gar als Personen, die die Säulen des Islam verletzen. Sie waren "legitime" Mujaheddin [heilige Krieger], deren Mission es war, den Widerstand und die Mobilmachung des Feindes zu unterminieren. Eines ihrer Hauptziele war es, eine Spaltung im Lager des Gegners hervorzurufen. Bei vielen Gelegenheiten überzeugten sie ihre Zuhörer davon, dass der Jihad nicht gegen sie gerichtet sei."

Diese Täuschung "hat eine globale Dimension und steht damit im Gegensatz zu den eng begrenzten staatlichen Interessen der üblichen subversiven Methoden des Westens ... Die Einzigartigkeit der heutigen Taqiya liegt in ihrem Erfolg bei fortschrittlichen und hoch entwickelten Gesellschaften. Taqiya gewinnt massiv an Boden, weil es ein enormes Wissensdefizit bei westlichen Eliten gibt, und zwar sowohl bei jüdischen als auch bei christlichen."

Youssef Mohamed E., ein 22-jähriger Libanese, ist einer von zwei Männern, die verdächtigt werden, versucht zu haben, im Juli 2006 Bombenattentate auf Regionalzüge aus Köln, Deutschland, zu verüben. Seine Kommilitonen waren erstaunt. Sie konnten sich nicht vorstellen, dass einer ihrer Kommilitonen ein Terrorist, ein Zugbomber, sein konnte. Er war "ein ganz normaler Kerl" sagte einer von ihnen. "Er war freundlich, höflich, unverdächtig, " und er hat niemals etwas Schlechtes über jemand anderen gesagt. Die Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen interpretierte Youssef als Beleidigung des Islam durch die westliche Welt und das löste seinen versuchten Terroranschlag aus.

Mohammad Atta wurde vom FBI als Pilot des American Airlines Flug Nummer 11 genannt, des ersten Flugzeugs, das während der Terroranschläge am 11. September 2001 in das World Trade Center krachte. Auch er war Student in Deutschland, auch er wurde als ruhig, höflich und unverdächtig beschrieben. Diese Strategie religiöser Täuschung, den Ungläubigen ins Gesicht zu lächeln, während man plant, sie zu töten, ist ein gemeinsames Merkmal vieler Möchtegern-Jihadisten im Westen geworden.

Nach Robert Spencer befindet sich das Tragen säkularer Kleidung durchaus in Übereinstimmung mit den Anleitungen in einem aufgefundenen Al-Kaida-Handbuch, und zwar um als säkularer, an Religion desinteressierter, angepasster Moslem zu erscheinen. Wenn eine Wohnung angemietet wird, ist es "vorzuziehen, diese Wohnungen unter falschem Namen, angemessenem Auftreten und nicht-moslemischem Erscheinungsbild anzumieten" Und ganz allgemein: "Bemühe Dich um ein Äußeres, das nicht islamisch wirkt ( Bart, Zahnstocher, Buch, (langes) Gewand, kleiner Koran)... achte darauf, nicht die üblichen Ausdrücke unserer Brüder zu verwenden oder ihre Verhaltensweisen zu zeigen (bestimmte Gebetshaltungen, 'möge Allah dich belohnen", 'Friede sei mit dir' bei der Begrüßung und beim Abschied, etc.)"

Islamische Botschafter aus arabischen Ländern in der Tschechischen Republik und Mitglieder der Tschechischen Muslimischen Gemeinschaft, waren empört über eine Dokumentation, die von ÄŒTV ausgestrahlt wurde und bei der Gespräche in einer Prager Moschee mit versteckter Kamera aufgezeichnet worden waren. Eines der Moscheemitglieder sagte, dass das islamische Gesetz in der Tschechischen Republik eingeführt werden solle einschließlich der Todesstrafe für Ehebruch. "Das Ergebnis war alarmierend und ohne eine versteckte Kamera wäre ich niemals an dieses Filmmaterial gekommen" sagte der Journalist.

Ein arabisch sprechender Journalist hatte bei mehreren Gelegenheiten eine große Moschee in Stockholm besucht und dabei festgestellt, dass das, was der Imam in seiner arabischen Ansprache sagte, nicht mit der schwedischen Übersetzung übereinstimmte. "Amerika vergewaltigt den Islam" brüllte Imam Hassan Mousa auf arabisch. Ein paar Minuten später war die schwedische Übersetzung fertig gestellt. Nicht ein Wort davon, wie Amerika den Islam vergewaltigt. Imam Mousa sagte, dass viele Moslems ihn einen "amerikafreundlichen" Prediger nennen. Die falsche Übersetzung käme nur daher, weil "arabisch eine viel reichere Sprache als schwedisch ist. Es ist unmöglich, alles zu übersetzen."

Beispiele wie diese stürzen Nichtmoslems in ein gewaltiges Dilemma: Wie können wir jemals den Versicherungen selbsternannter moderater Moslems glauben, wenn Täuschung von Nicht-Moslems so weit verbreitet ist und das Belügen von Ungläubigen als akzeptierte und etablierte Methode gilt, islamische Ziele zu verbergen? Die Antwort darauf ist, mit all den Schwierigkeiten, die das mit sich bringt: Wir können es nicht!

Bedeutet das, dass ALLE Moslems allezeit über ihre wahren Pläne lügen? Nein, natürlich nicht. Mache sind ganz offen bezüglich ihrer Absichten.

Norwegens umstrittenster Flüchtling, Mullah Krekar, hat in aller Öffentlichkeit gesagt, dass zwischen dem Westen und dem Islam Krieg herrscht und dass der Islam ihn gewinnen wird. "Wir sind diejenigen, die Euch ändern werden", teilte Krekar uns mit. "Schaut Euch nur die Entwicklung in Europa an, wo sich Moslems zahlenmäßig wie die Moskitos vermehren...Jede westliche Frau in der EU bekommt im Durchschnitt 1,4 Kinder. Jede Muslima in den gleichen Ländern bekommt 3,5 Kinder. Bis zum Jahr 2050 werden 30 Prozent der europäischen Bevölkerung Moslems sein....unser Denkweise... wird sich als machtvoller erweisen als Eure." führte er aus und "Die westliche Denkweise" definierte er grob als von den Werten der Eliten westlicher oder nicht-islamischer Nationen geprägt. "Materialismus, Egoismus und Verwahrlosung" haben das Christentum verändert, behauptete Krekar.

In Die Kraft der Vernunft erinnert sich die italienische Journalistin und Autorin Oriana Fallaci daran, wie sie 1972 den palästinensischen Terroristen George Habash interviewte, der ihr sagte, dass das palästinensische Problem weit über Israel hinausgehe. Das arabische Ziel, so erklärte er, sei Krieg gegen "Europa und Amerika" zu führen und sicherzustellen, dass es von nun an "keinen Frieden für den Westen mehr geben werde." Die Araber, so erklärte er ihr, würden "Schritt für Schritt voranschreiten. Millimeter für Millimeter. Jahr für Jahr. Jahrzehnt für Jahrzehnt. Entschlossen, stur, geduldig. Das ist unsere Strategie. Eine Strategie, die wir auf den ganzen Planeten ausweiten werden."

Fallaci dachte, dass er sich nur auf Terrorismus bezog. Erst später realisierte sie, dass er "auch den kulturellen Krieg, den demographischen Krieg, den religiösen Krieg meinte, der dadurch geführt, wird, dass man ein Land seinen Bürgern stiehlt - kurzgesagt, den Krieg, der mittels Immigration, Fruchtbarkeit, Multikulturalismus geführt wird".

Das US State Department glaubt, dass Washington die Moslembruderschaft und ähnliche Gruppierungen durch Dialog im Griff behalten kann und dass man weitere Zusammenstöße mit ihnen vermeiden sollte, weil diese "nur den Hass schüren und mehr Angriffe gegen US-Interessen auslösen würden." Das State Department hat die US-Botschaft in Kairo gebeten, als ersten Schritt zu einem organisierten Dialog ihre Fühler in Richtung der Führer der Moslembruderschaft auszustrecken.

Gleichzeitig sagte der neue Chef der Bruderschaft, Muhammad Mahdi Othman Akef , 2004 gegenüber arabischen Medien, dass Amerika der 'Satan' sei und bald zusammenbrechen werde. "Ich habe den festen Glauben, dass der Islam nach Europa und Amerika vordringen wird, denn der Islam ist logisch und hat eine Mission." Westliche Regierungsbehörden versuchen somit also, die "Fühler gegenüber einer Organisation auszustrecken", die den Westen erobern und unterwerfen will.

Und nebenbei bemerkt, was bedeutet "Dialog" eigentlich? Poul E. Andersen, der frühere Dekan der Gemeinde Odense, Dänemark, warnt vor falschen Hoffnungen bezüglich des Dialogs mit Moslems. Während einer Debatte an der Universität von Aaarhus, stand Ahmad Akkari, einer der teilnehmenden Moslems auf und erklärte: "Der Islam hat Kriege geführt, wo es notwendig war und den Dialog geführt, wo es möglich war. Ein Dialog kann also immer nur als Teil einer Mission gesehen werden."

Als Anderson das Thema Dialog mit der islamischen Welt in Dänemark aufs Tapet brachte, war die Antwort: "Für einen Moslem ist es unnatürlich, den Islam zu diskutieren. Tatsächlich sehen wir jede solche Diskussion als Ausdruck westlichen Denkens an." Andersons Schluss daraus war, dass für Islamisten jegliche prinzipielle religiöse Debatte ein Unding ist. Wenn sich Moslems auf einen Dialog oder eine Debatte über religiöse Themen einlassen, dann geschieht das nur zu einem Zweck: Dem Islam mehr Raum zu verschaffen.

In dem britischen Blatt "The Spectator" schreibt Patrick Sookhdeo über den Mythos des moderaten Islam:

"Die friedlichen Suren des Koran stammen fast alle aus der früheren Zeit Mohammeds in Mekka, während jene, die Krieg und Gewalt predigen, fast alle späteren Ursprungs sind und aus der Zeit nach seiner Flucht nach Medina stammen. Obwohl Jihad tatsächlich verschiedene Bedeutungen hat, unter anderem auch die eines inneren Kampfes gegen die Sünde, zeigt das Beispiel des Propheten selber ganz klar, dass er Jihad regelmäßig als Kriegführung im Wortsinn verstand, er selbst ordnete Massaker, Mordanschläge und Folterungen an. Aus diesen Quellen entwickelten Islamgelehrte eine ausgefeilte Theologie, mittels derer die Welt in zwei Teile aufgeteilt wird, das Dar al-Harb und das Dar al-Islam, wobei Moslems verpflichtet sind, entweder durch Krieg oder Da'wa (Missionierung) das Dar al-Harb in das Dar al-Islam zu überführen."

"Somit ist das Mantra 'Islam heißt Frieden' schon seit fast 1.400 Jahren aus der Mode. Nur etwa 13 Jahre lang war Islam Frieden und nichts als Frieden. Ab 622 wurde er zunehmend aggressiver, ungeachtet der Tatsache, dass es durchaus auch Zeiten friedlicher Koexistenz gab, vor allem während der Kolonialzeit, als die Kriegstheologie nicht vorherrschend war. Was heutige radikale Moslems angeht wäre es - gerade wie auch was die Rechtsgelehrten des Mittelalters angeht, die den klassischen Islam entwickelten - der Wahrheit näher, zu sagen 'Islam heißt Krieg'."

Was ist überhaupt ein moderater Moslem? 2003 pries Associated Press einen Geistlichen lautstark als moderat an, weil dieser im saudischen Radio äußerte, die Terroranschläge in seiner Hauptstadt hätten "die Heiligkeit des Ramadan verletzt." Dieser führende Geistliche Saudiarabiens, Scheich Saleh Al-Fawzan, war Mitglied des Hohen Rates von Geistlichen, Saudiarabiens oberster religiöser Instanz. Er ist auch Autor religiösen Bücher, anhand derer 5 Millionen saudische Schüler sowohl innerhalb des Landes als auch in saudischen Schulen im Ausland - inklusive der in Washington, D.C. - unterrichtet werden. "Sklaverei ist Teil des Islam" sagte er auf einem Tonband und fügte hinzu: "Sklaverei ist Teil des Jihad und der Jihad wird Bestand haben solange es den Islam gibt." Ein moderater Moslems nach saudischen Standards ist also eine Person, die im 21. Jahrhundert die Sklaverei einführen will.

Während seiner Eröffnungsrede zur 10. Sitzung der Islamischen Gipfelkonferenz am 16. Oktober 2003, führte der Premierminister von Malaysia Mahathir Mohamad aus: “Wir sind alle Moslems. Wir werden alle unterdrückt. Wir werden alle gedemütigt...1,3 Milliarden Moslems können nicht von ein paar Millionen Juden besiegt werden. Es muss einen Weg geben... Heute beherrschen die Juden diese Welt über Stellvertreter. Sie bringen andere dazu, für sie zu kämpfen und zu sterben."

"Sie erfanden und förderten erfolgreich Sozialismus, Kommunismus, Menschenrechte und Demokratie, damit es falsch erscheinen solle, sie zu verfolgen und damit sie sich der gleichen Rechte erfreuen dürfen wie andere. Mittels dieser Rechte haben sie nun die Kontrolle über die mächtigsten Länder erlangt und sind als kleine Minderheit zur Weltmacht geworden." Mahathir sprach davon, wie die Moslems, einen "Endsieg" erreichen könnten und erinnerte an die glorreichen Tage, als "Europäer zu den Füßen islamischer Gelehrter saßen, um Zugriff auf ihr eigenes akademisches Erbe zu erlangen."

Farish Noor, ein malaysischer Politik- und Islamgelehrter, sagt, dass die Idee eines säkularen Staates in Malaysia tot ist. "Eine islamische Gesellschaft ist bereits beschlossene Sache. Die Frage ist nur noch, welche Art islamische Gesellschaft es sein wird." Eine schleichende Islamisierung greift im Land um sich und islamische Polizeibeamte verhaften regelmäßig unverheiratete Paare wegen "nahem Zusammensein". Und trotz alledem wird Malaysia als eines der moderatesten großen islamischen Länder der Welt betrachtet. Was sagt uns all das?

Während NATO-Soldaten ihr Leben aufs Spiel setzen, um eine "demokratische und moderate" Regierung in Afghanistan aufzubauen, wurde ein früherer regionaler Herrscher, der die Zerstörung der zwei massiven 1.500 Jahre alten Buddhastatuen während der Talibanherrschaft leitete, in das afghanische Parlament gewählt. Mawlawi Mohammed Islam Mohammadi war der Taliban-Landesfürst der Region Bamiyan, als im März 2001 die Buddhastatuen aus dem 5. Jahrhundert mit Dynamit und Artillerie gesprengt wurden.

Im gleichen vom Westen unterstützten moderaten Afghanistan, verhaftete die Polizei sechs Personen, die eine afghanische Frau, die sie des Ehebruchs beschuldigt hatten, zu Tode gesteinigt hatten. Die Verhaftungen fanden statt, nachdem das Innenministerium aufgrund von Berichten, eine Frau sei gesteinigt worden, eine Delegation in ein abgelegenes Dorf in der der nordöstlichen Provinz Badakhshan gesandt hatte. Wurden diese Leute verhaftet, weil Steinigung barbarisch ist? Nein. Sie wurden verhaftet, weil sie eine unautorisierte Steinigung durchgeführt hatten: Der Mullah, der sie angeordnet hatte, war kein Richter.

Ashram Choudhary, ein moslemischer Abgeordneter im neuseeländischen Parlament ist nicht bereit, die korantreue traditionelle Strafe der Steinigung für Homosexuelle und Menschen, die außereheliche Affären unterhalten, zu verurteilen. Aber der Labour-Abgeordnete - der mit seiner "Rolle" als einziger parlamentarischer Repräsentant der örtlichen islamischen Gemeinschaft kämpft - versichert, dass er die Einführung dieser Praxis im Westen nicht befürwortet. Die Frage ist nicht nur akademischer Natur. Eine 23-jährige Tunesierin wurde in der Nähe von Marseille, Frankreich, im Jahr 2004 zu Tode gesteinigt.

Ben Haddou, ein Mitglied von Kopenhagens Stadtregierung für die Center Democrats, hat ausgeführt: "Es ist unmöglich, die Scharia zu verurteilen. Und jeder säkulare Moslem, der behauptet, er könne es, lügt. Die Scharia umfasst auch die Lebensführung, das Erbrecht, Regeln zum Fasten und zum Baden. Von Moslems zu verlangen, sie sollen der Scharia abschwören, ist eine Art Kriegserklärung an sie."

Lesen Sie die Aussage noch mal und lesen Sie sie mit Bedacht. Moslems im Westen betrachten es als "eine Art Kriegserklärung an sie", wenn sie anstatt nach ihren religiösen Gesetzen nach unseren säkularen Gesetzen leben sollen. Werden sie dann auch gewalttätig auf diese "Kriegserklärung" reagieren, wenn sie ihren Willen nicht bekommen? Und da die Scharia-Gesetze schließlich auch die Unterwerfung von Nicht-Moslems beinhalten, bedeutet dann darüber hinaus "Religionsfreiheit" für Moslems auch die unverzichtbare Freiheit, Nicht-Moslems in deren eigenen Ländern zu Bürgern zweiter Klasse degradieren zu dürfen?

Der Bundesschatzmeister ( Australiens) Peter Costello sagte, dass australische muslimische Führer aufstehen und den Terrorismus in allen Erscheinungsformen verurteilen müssen. Mr. Costello stellte sich auch hinter Premierminister John Howard, der islamische Einwanderer dazu aufrief, australische Werte anzunehmen. Mr. Howard löste bei der australischen moslemischen Gemeinschaft Empörung aus, als er sagte, Moslems sollen englisch sprechen und Frauen respektieren.

Hammasa Kohistani, die erste Muslima, die zur Miss England gekrönt wurde, warnte davor, dass "Stereotypen" gegenüber Mitgliedern ihrer Gemeinschaft zu Extremismus führen würden. "Sogar moderate Moslems wenden sich dem Terrorismus zu, um Selbstbestätigung zu finden. Sie denken, sie könnten ihn ja auch gleich unterstützen, wenn ihnen schon stereotyp unterstellt wird, sie täten es. Es wird sehr lange dauern, bis sich die Gemeinschaften mehr mit dem Rest der Gesellschaft vermischen."

Das heißt also, wenn radikale Moslems Massenmord-Anschläge gegen Nicht-Moslems ausführen, dann dürfen die Nicht-Moslems keinerlei Wut darüber zeigen, weil sonst die moderaten Moslems eventuell beleidigt sind und ebenfalls zu Terroristen werden. Oh Mann, ist es nicht beruhigend zu wissen, dass es zwischen Moderaten und Radikalen eine so scharfe Trennlinie gibt und dass die moderaten Moslems so eine große Begabung zur Selbstkritik haben?

Leider erlaubt man Jihad-Unterstützern, die Verteidigungsmöglichkeiten des Westens zu ersticken, indem man sie mit politisch korrekter Propaganda füttert. Britische Polizeibeamte durchliefen ein "Sensibiltätstraining" an einer islamischen Schule südöstlich von London, und zwar der Jameah Islameah Privatschule in East Sussex, die später ins Visier der Terrorfahndung rückte. Die Polizeibeamten des Counties besuchten die Schule geschlagene 15-mal, um dort ein Bewusstsein für die islamische Kultur zu trainieren und für fortgeschrittene Schulungen, die sie dann dazu befähigen sollten, selber "Sensibilitätstrainer" zu werden.

Im August 2006 nach der Aufdeckung des Planes, mehrere Flugzeuge auf dem Weg von Großbritannien in die USA in die Luft zu sprengen, stellten die islamischen Vertreter, die zu Gesprächen mit der Regierung zusammengerufen wurden, um das Problem des Extremismus anzugehen, eine Reihe von Forderungen, dabei unter anderem auch die Einführung der Scharia für Familienangelegenheiten. Dr. Syed Aziz Pasha, der Generalsekretär der 'Union of Muslim Organisations of the UK and Ireland', sagte: "Wir sagten ihr [der Ministerin] : wenn Sie uns religiöse Rechte zugestehen, befinden wir uns in einer besseren Position, wenn wir junge Leute überzeugen wollen, dass sie gegenüber anderen gleichbehandelt werden."

Wie Charles Johnson auf dem Blog Little Green Footballs trocken kommentierte, ist das eine interessante Sichtweise: Nur wenn Moslems Sonderrechte bekommen und einen mittelalterlichen religiösen Gesetzescode einführen dürfen, fühlen sie sich "gleichbehandelt".

Nachdem der Plan gegen die Flugzeuge aufgedeckt war, schickten zahlreiche britische Moslemgruppierungen einen Brief mit versteckten Drohungen an den Ministerpräsidenten Tony Blair, in dem stand: "Nach unserer Ansicht setzt die derzeitige Politik der britischen Regierung britische Bürger sowohl im Inland als auch im Ausland einem erhöhten Gefahrenrisiko aus." und dass Großbritannien "unsere Außenpolitik ändern" und darüber hinaus Moslems mehr Scharia zugestehen solle. Das gleiche ereignete sich nach den Bombenanschlägen in London im Sommer 2005.

Wenn wir genau hinsehen, erkennen wir, dass Moslems hoch organisiert sind und lange Forderungslisten auf Vorrat haben. Jeder Akt des Terrors - oder des Jihad, was es in Wirklichkeit ist - wird zum Anlass genommen, immer weiter reichende Forderungen zu stellen. Radikale und moderate Moslems sind Verbündete und keine Gegner. Die Radikalen bomben und die Moderaten reagieren mit versteckten Drohungen der Sorte "wenn wir nicht unseren Willen bekommen, werden weitere solche Anschläge folgen". Es ist ein Spiel "Guter Bulle - böser Bulle".

Es stimmt, dass der Jihad nicht ausschließlich gewaltsam geführt wird, aber er arbeitet weitgehend mit der ständigen Drohung von Gewalt. Genauso wie es nicht notwendig ist, einen Esel andauernd zu schlagen, um ihn dahin zu zwingen, wo man ihn haben will, genauso ist es auch nicht notwendig, dass Moslems Nicht-Moslems andauernd gewaltsam treffen. Sie bomben und morden immer mal wieder, um sicher zu stellen, dass die Ungläubigen stets schön brav unterwürfig sind und wissen, wer der Boss ist.

Traurigerweise erreichen sie tendenziell oft, was sie wollen und der Esel, in diesem Fall die Briten, tun, was die Moslems wollen. Ein Krankenhaus in Nordwestengland hat Krankenhaus-Morgenmantel im Burka-Stil eingeführt, der es islamischen Patientinnen erlaubt, sich vollständig zu verhüllen. Der blaue “Inter-Faith Gown” ist der erste seiner Art in Großbritannien und wurde am Royal Preston Hospital ausprobiert.

Professor Moshe Sharon lehrt Islamische Geschichte an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Er liefert die nachfolgende Beschreibung, wie ein vorübergehender Waffenstillstand, eine Hudna, als islamische Strategie gegen Ungläubige gebraucht wird:

"Frieden kann im Islam nur innerhalb der islamischen Welt herrschen; Frieden kann es nur zwischen Moslem und Moslem geben...Mit der nicht-islamischen Welt oder den nicht-islamischen Gegenspielern kann es nur eine Lösung geben - einen Waffenstillstand bis zu dem Zeitpunkt, an dem Moslems mehr Macht erlangt haben. Es ist ein ewiger Krieg bis ans Ende aller Tage. Frieden kann nur einkehren, wenn die islamische Seite gewinnt. Zwischen den zwei Zivilisationen kann es lediglich Perioden des Waffenstillstands geben"

"Einige Wochen, nachdem der Oslovertrag unterzeichnet worden war, reiste [der Palästinenserführer] Arafat nach Johannesburg, wo er in einer Moschee eine Rede hielt, in der er sich entschuldigte, indem er sagte: "Denken Sie wirklich, ich hätte mit den Juden etwas vereinbart, was gegen die Regeln des Islam ist?" und Arafat fuhr fort "Das ist nicht der Fall. Ich tat exakt dasselbe, was der Prophet Mohammed tat." Was Arafat sage, war: "Erinnern Sie sich an die Geschichte von Hudaybiya!" Der Prophet hatte dort ein zehnjähriges Abkommen mit dem Stamm der Kuraish geschlossen. Aber er trainierte 10.000 Soldaten und marschierte innerhalb zwei Jahren in ihre Stadt Mekka ein. Natürlich hat er irgendeinen Vorwand dafür gefunden.

Ich habe schon früher den norwegischen Diplomaten und UNO-Gesandten Terje Röd-Larsen zitiert, der bei der Ausarbeitung des Osloer Friedensabkommen in den 90er Jahren eine Schlüsselrolle innehatte und später zugestand: "Arafat hat die ganze Zeit über gelogen."

Die Araber wollten niemals Frieden mit Israel. Sie wollten Zeit gewinnen, bis sie stark genug für einen Sieg geworden sind. Die Friedensinitiativen der Israelis wurden als Zeichen von Schwäche interpretiert. Der so genannte Vertrag von al-Hudaybiyya, der unterzeichnet wurde, während Mohammed und seine Anhänger noch nicht stark genug waren, Mekka zu erobern, wurde seit dieser Zeit zum Standard für islamische Beziehungen zu Nichtmoslems.

Sharon [der Islamgelehrte, nicht der Politiker] führt aus: "So wurde dieser Vertrag nach islamischer Rechtsauffassung zu einem Präzedenzfall, der besagt, dass man Frieden lediglich für einen Zeitraum von 10 Jahren schließen darf. Und er besagt zweitens, dass man bei der ersten Gelegenheit, zu der das möglich ist, den Jihad wieder aufnehmen (und damit den Friedensvertrag brechen) muss ... Was bringt den Islam dazu, einen Waffenstillstand zu akzeptieren? Nur eines - wenn der Feind zu stark ist. Es ist eine taktische Entscheidung."

Darüber hinaus steht der islamischen Welt nicht nur die Möglichkeit des offenen Krieges offen. Es gibt auch die Möglichkeit des Krieges durch Unterwanderung, wie wir es zur Zeit in westlichen Ländern sehen. Gibt es eine Möglichkeit, diesen Kriegstanz zu beenden? Nach Moshe Sharon ist die Antwort: "Nein. Nicht in absehbarer Zukunft. Was wir erreichen können, ist eine Situation, in der wir für ein paar Jahre relative Ruhe haben."

Jihad Watch Vize-Präsident Hugh Fitzgerald sagt über moderate Moslems: "Sie sind immer noch Menschen, die sich selber Moslems nennen, und wir, die Ungläubigen haben keinerlei Ahnung, zu welchen Taten sie das bewegt oder in der Zukunft bewegen wird. Wir haben genauso wenig Ahnung, was ihre Kinder oder ihre Enkel als ihre Pflicht als Moslems betrachten werden. Die "moderaten" Moslems von heute oder auch ihre Nachkommen können jederzeit "nicht moderate" Moslems werden, solange sie nicht den vollständigen Bruch vollziehen und Apostaten werden. Überall im Westen können wir das Phänomen beobachten, dass moslemische Kinder frommer und korantreuer sind als ihre Eltern."

Das ist leider sehr wahr. Im November 2005 ergab eine Geheimdienststudie, auf die das kanadische Blatt National Post Zugriff erlangt hatte, dass ein "hoher Prozentsatz" der kanadischen Moslems, die in extremistische Aktivitäten verwickelt sind, "home-grown" und in Kanada geboren waren - eine klare Verlagerung im Vergleich zur Vergangenheit, wo sie mehrheitlich Flüchtlinge und Einwanderer waren: "Es scheint keine einzelne Ursache dafür zu geben, dass jemand extremistisch wird; die Wandlung vollzieht sich höchst individuell. Wenn dieser Wandel einmal stattgefunden hat, nehmen solche Individuen eine Reihe von Aktivitäten in Angriff, von Propaganda- und Rekrutierungstätigkeiten bis hin zu Terror-Training und Teilnahme an extremistischen Operationen."

Hugh Fitzgerald fragt sich, wie viele unserer moslemischen Einwanderer wohl wirklich moderat sind. "Wie viele Frauen werden sein wie Ayaan Hirsi Ali? Eine von 20? Eine von 100? Eine von 1.000? Eine von 100.000? Wie viele Männer werden sein wie Magdi Allam in Italien oder Bassam Tibi in Deutschland? Wie viele Ibn Warraqs und Ali Sinas oder Konvertiten zum Christentum wie Walid Shoebat werden unter einer Bevölkerung von sagen wir 1.000 Moslem-Einwanderern sein? Soll der Westen eine Million Immigranten aufnehmen und ihnen Aufenthaltserlaubnis gewähren, weil ein paar von ihnen das Licht sehen?"

"Lassen wir doch die Moslems im Dar al-Islam bleiben. Lasst uns Ungläubige doch alles Erdenkliche tun, um zunächst selber zu lernen und dann an Moslems weiterzugeben ( so dass Moslems gezwungen sind, es zu erkennen ), dass das politische, wirtschaftliche, soziale, intellektuelle und moralische Versagen islamischer Gesellschaften sowohl im Dar al-Islam als auch im Dar al-Harb direkt mit dem Islam zusammenhängt und in ihm selbst seine Wurzeln hat."

Youssef Ibrahim von der New York Sun ist des Schweigens der Mehrheit der Moslems überdrüssig: "Kaum eine islamische Gruppierung, moderat oder sonst was, verurteilte öffentlich den Mord an [dem holländischen Kritiker Theo] van Gogh, und wenn überhaupt, dann höchstens in einer sehr formalen Art.... Im Islam ist 'Schweigen eine Form der Zustimmung', wie ein arabisches Sprichwort sagt... Die Frage, die jetzt so spektakulär in der Luft hängt - gerade jetzt, wo England wieder einmal damit konfrontiert wurde, dass britische Moslems Hunderte von Menschen töten wollten - ist die folgende: Worauf genau warten die Europäer eigentlich noch, bevor sie all diese Moslemkrieger mitsamt ihren Familien einsammeln und sie dahin zurückschicken, wo sie hergekommen sind?"

Eine berechtigte Frage, die sich auch eine stets wachsende Zahl von Europäern selber stellt. Ein großer Teil der Antwort liegt in den ausgeklügelten eurabischen, pro-islamischen Netzwerken, die über Jahrzehnte hinweg im Geheimen aufgebaut worden sind und kaum jemals in den europäischen Medien ein Thema waren. Daneben ist es für westliche Spitzenpolitiker, die über lange Zeit hinweg den Multikulturalismus gepriesen haben, höchst blamabel, zugeben zu müssen, dass sie einen schrecklichen Fehler gemacht haben, der jetzt nichts Geringeres als das nackte Überleben ihrer Länder bedroht.

Es ist möglich, dass die westlichen Länder, in denen die Ungläubigen stark sind, sich an den Benes-Dekreten orientieren werden, die die Tschechoslowakei 1946 verabschiedete, als die meisten der so genannten Sudetendeutschen - ungefähr 3.5 Millionen Menschen - sich als gefährliche 5. Kolonne ohne jegliche Loyalität zum Land erwiesen hatten. Die tschechische Regierung vertrieb sie aus dem Land. Wie Hugh Fitzgerald von Jihad Watch ausgeführt hat, gibt es bezüglich Teilen der islamischen Bevölkerung im Westen sehr viel bessere Gründe für Benes-Dekrete als es sie bezüglich der Sudetendeutschen jemals gab.

Das Zivilisierteste was wir tun können, um uns selber als Zivilisation zu retten, aber auch um den Verlust an Menschenleben von Moslems und Nicht-Moslems in dem, was immer mehr nach einem Weltkrieg aussieht, zu retten, ist, dass wir Westler und sogar Nicht-Moslems ganz allgemein eine Politik der Abschottung gegenüber der islamischen Welt verfolgen, wie Mr. Fitzgerald sie vorschlägt. Das beinhaltet den kompletten Stopp der moslemischen Einwanderung, aber auch, unsere Länder islam-unfreundlich zu machen, um so den Moslems, die bereits hier sind, exakt zwei Möglichkeiten offen zu lassen: entweder sich unserer Gesellschaft anzupassen oder - wenn sie die Scharia wollen - zu gehen. Auch nur das leiseste Flüstern über Jihad sollte ein Grund für Ausweisung und Entzug der Staatsbürgerschaft sein.

Ich habe früher einmal den Islam mit dem Film "Die Matrix" verglichen, wo Menschen versklavt werden, indem man sie in einer fiktiven Realität leben lässt, die dazu aufgebaut wurde, sie in Ketten zu halten. In dem Film konnte jeder, der nicht komplett von der künstlichen Realität abgestöpselt worden war, als potentieller Agent des Systems fungieren. Ich bin mit der Zeit zu der Ansicht gelangt, dass dies die vernünftigste Art und Weise ist, auch Moslems zu sehen.

Manche mögen dagegenhalten, dass es ein Verbrechen und ein Betrug an unseren eigenen Werten sei, wenn wir uns dafür aussprechen, Moslems von unseren Ländern auszuschließen oder sogar manche von denen, die bereits hier sind, auszuweisen. Damit stimme ich nicht überein. Die relativ kleine Zahl von Moslems, die wir im Westen haben, hat unserer Wirtschaft, unserer Kultur und unseren Freiheiten bereits einen immensen Schaden zugefügt. Das wirkliche Verbrechen und der wirkliche Betrug wäre es, Jahrhunderte des Fortschritts was Freiheits- und Menschenrechte angeht ebenso wie die Zukunft unserer Kinder und Enkel zu opfern, nur um Appeasement gegenüber Moslems zu betreiben, die praktisch nichts zu unseren Gesellschaften beitragen und ihren Grundpfeilern feindselig gegenüber stehen.

Wie ich oben ausgeführt habe, ist es unter jihadistsichen Moslems vollkommen akzeptiert und weit verbreitet, Nicht-Moslems über ihre wahren Pläne zu belügen. Ich habe auch ausgeführt, dass das Verhältnis zwischen Radikalen und so genannten Moderaten sehr viel enger ist, als wir gerne glauben wollen. Im besten Fall teilen sie das Ziel, die Scharia weltweit zu etablieren und unterscheiden sich nur bei der Wahl der Mittel zur Erreichung dieses Ziels. Im schlimmsten Fall sind sie Verbündete in einem Guter-Bulle-böser-Bulle-Spiel, in dem sie Zugeständnis um Zugeständnis von den Ungläubigen abpressen. Darüber hinaus können auch die, die wirklich moderat und säkular sind, sich ändern oder ihre Kinder können sich ändern. Eine solche Änderung kann durch alles Mögliche ausgelöst werden, entweder durch etwas aus den Nachrichten oder durch eine persönliche Krise, die den Wunsch nach sich zieht, ein besserer, frommerer Moslem zu werden. Die paar wenigen verbleibenden Moderaten können leicht durch die Gewalt ihrer rücksichtloseren radikaleren Glaubensbrüder zum Schweigen gebracht werden.

Am Ende ist das, was zählt, nicht der Unterschied zwischen moderaten und radikalen Moslems, sondern der zwischen Moslems und Nicht-Moslems und der zwischen Moslems und Ex-Moslems. Ibn Warraq sagt, es könne durchaus moderate Moslems geben, aber der Islam selbst ist nicht moderat. Er hat wahrscheinlich Recht. Wie er in seinem Buch "Leaving Islam - Apostates Speak Out" ( Den Islam verlassen - was Apostaten zu sagen haben), das eine einzigartige Sammlung von Berichten früherer Moslems ist, schreibt, sind Ex-Moslems die einzigen, die wirklich wissen, worum es geht, und wir täten gut daran, auf ihre Kassandrarufe zu hören.

Anmerkung von Fjordman: Ich habe Pläne für mindestens ein Dutzend längere Essays für die Zukunft, vorausgesetzt ich habe zeitlich und finanziell die Möglichkeit, sie zu schreiben. Die Essays werden sich damit befassen, warum ich eine Reformation des Islam für unwahrscheinlich halte. Alle meine online gestellten Essays können von jedermann, der es möchte, nachveröffentlicht werden, sofern ich als Autor genannt werde. Spenden, die hier gegeben werden können, können als Vorauszahlung für zukünftige Essays angesehen werden.

9.10.06 13:05
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Tom (9.10.06 19:28)
Ein sehr, sehr, sehr guter Text. Danke Fjordman!


Thatcher (9.10.06 20:43)
Fjordmans Einschätzungen scheinen sehr realistisch, wenn man die finanziellen Möglichkeiten und den Durchdringungsgrad fundamentalistischer Gruppen wie der Muslimbruderschaft innerhalb der islamischen Enklaven weltweit berücksichtigt. Schon längst haben sich alle, die von sich aus für "den Islam" zu sprechen beanspruchen, als nicht vertrauenswürdig in schlimmem Maße herausgestellt.
Aber bevor sich in Europa eine Stimmung verbreiten kann, die etwas mit den Benes-Dekreten Vergleichbares denkbar werden ließe, muss wohl erst etwas vorangehen, was mit dem Zweiten Weltkrieg vergleichbar ist.
Den Artikel werde ich gleich an meinen ganzen Mailverteiler weiterleiten.


Acht-der-Schwerter / Website (12.10.06 10:25)
Ich finde diesen Artikel auch hervorragend. (Er war auch angenehm zu übersetzen, weil er nicht so viel EU-kraten-Neusprech-Horrorsprache enthielt wie der ebenfalls wichtige Eurabia Code )

Fjordman weist vor allem u.a. auch auf den Reisenwebfehler in der Strategie unserer so genannten "Eliten", auf moderate Moslems zu setzen, hin.

Die Eltern aller 19 nine-eleven-Attentäter wären - hätten sie in Europa gelebt - garantiert als super-moderate Moslems durchgegangen. Wie im Artikel ausgeführt, sogar die Attentäter selber - die es teilweise anfänglich nicht nur simulierten, sondern vermutlich auch waren - bis es klick machte.

Woher sollen wir wissen, wann es bei wem klick macht?

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