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Der Eurabia Code, Teil 2

von Fjordman

Original vom 5. Oktober 2006: Der Eurabia Code, Teil 2


Um den Eurabia Code, Teil 1 zu lesen: bitte
hier klicken

MEDEA (European Institute for Research on Mediterranean and Euro-Arab Cooperation), ein von der Europäischen Kommission unterstütztes Institut, nimmt eine Schlüsselrolle im Euro-Arabischen Dialog ein. Auf seiner eigenen Website wird ausgeführt:

"Der Euro-Arabische Dialog ist ein gemeinsames Forum der Europäischen Gemeinschaft und der Arabischen Liga. Er wurde auf eine französische Initiative hin ins Leben gerufen und 1973 erstmals bei einem europäischen Gipfeltreffen in Kopenhagen, kurz nach dem "Oktoberkrieg" (Yom Kippur - Krieg) und dem Ölembargo, vorgestellt. Aus europäischer Sichtweise war es ein Forum für wirtschaftliche Angelegenheiten, während es die arabische Seite eher als ein Forum für politische Angelegenheiten sah.

Das MEDEA Institut möchte Menschen, die sich im Euro-Mediterranen Dialog engagieren wollen, Hilfestellung bieten und ein Bezugspunkt für sie sein. Durch seine Treffen und Gespräche ist das Institut bestrebt, einen Austausch zwischen Politikern, Wirtschaftsfachleuten, Diplomaten, Experten, Journalisten, Akademikern und anderen herzustellen."

Wie Bat Ye'Or ausführt sind zwar die meisten Machenschaften Eurabias vor der Öffentlichkeit verborgen, aber manchmal können wir einen flüchtigen Blick darauf erhaschen, wenn wir wissen, wonach wir suchen müssen. Wenn Sie die Archive der MEDEA-Website und andere Quellen durchforsten und die Dokumente aufmerksam lesen, ist die Information da. In gedruckter Form gibt es sogar noch mehr Material und zwar sowohl in französisch als auch in englisch. Ich behaupte wie Bat Ye'Or, dass genug Information vorhanden ist, um die Eurabia-These als bestätigt zu betrachten.

Eines der Dokumente, die Bat Ye'Or mir freundlicherweise zukommen ließ ( und das sie in ihrem französischen Buch über Eurabia erwähnt, nicht aber in ihrem englischen) ist die "Gemeinsame Strategie des Europäischen Rates - die Vision der EU für die Mittelmeer-Region" vom 19. Juni 2000:

Es enthält viele Empfehlungen wie zum Beispiel auch diese:

"Partnerschaftsbildende Maßnahmen auszuarbeiten, namentlich durch das Vorantreiben regelmäßiger Besprechungen und regelmäßigen Informationsaustausches mit den mediterranen Partnern, die Vernetzung der Infrastrukturen zwischen den mediterranen Partnerländern und zwischen ihnen und der EU, die Ergreifung aller notwendigen Maßnahmen, um den Aufbau einer Zivilgesellschaft zu erleichtern und zu fördern sowie auch die weitere Entwicklung von Personen-Austauschprogrammen zwischen der EU und den mediterranen Partnern. NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen) sollen ermutigt werden, auf bilateraler und regionaler Ebene an der Kooperation teilzuhaben. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei den Medien und den Universitäten zu [Hervorhebung von Fjordman]."

Es enthält auch das Ziel, den arabischen Partnern bei dem "Prozess, eine Freihandelszone mit der EU zu erreichen" behilflich zu sein. Das ist möglicherweise weniger unschuldig als es sich anhört, ich komme später darauf zurück. Die Strategie beinhaltet auch, "den Dialog zwischen den Kulturen und Zivilisationen voranzutreiben, um dadurch gegen Intoleranz, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit vorzugehen." Beachten Sie, dass diese Erklärung sowohl dem Ausbruch der zweiten palästinensischen Intifada als auch den Terroranschlägen vom 11. September 2001 voranging. Sie war also viel eher Ausdruck eines fortlaufenden Prozesses als eine Antwort auf irgendein spezielles internationales Ereignis.

Ein Punkt in diesem Dokument ist besonders interessant. Die EU wünscht "die Benennung von Gemeinsamkeiten zwischen den unterschiedlich inspirierten Rechtssystem voranzutreiben um private zivilrechtliche Probleme lösen zu können: Erbrecht und Familienrecht einschließlich Scheidungsrecht."

Es ist schwierig, diese nebulöse bürokratische Aussage anders in klare Alltagssprache zu übertragen als damit, dass es ein Hinweis darauf ist, dass die EU-Länder der Anpassung ihrer säkularen Gesetzgebung an die Scharia-Bedürfnisse ihrer moslemischen Immigranten mit Nachsicht begegnen werden, wo es um Familienangelegenheiten geht.

In einem weitern Dokument vom Dezember 2003, das online verfügbar ist, haben Javier Solana, Generalsekretär des Rates der Europäischen Union, Romano Prodi, (damaliger) Präsident der EU-Kommission und Chris Patten, Mitglied der Europäischen Kommission, einen Plan zur "Stärkung der Partnerschaft der EU mit der arabischen Welt" unterzeichnet.

Er beinhaltet die Schaffung einer Freihandelszone, enthält aber auch Pläne, "den kulturellen/religiösen/zivilisatorischen Dialog und den der Medien zu stärken, indem man bereits existierende oder auch in Planung befindliche Instrumentarien nutzt, inklusive die geplante Euro-Mediterrane Stiftung für den Dialog der Kulturen und Zivilisationen.

Arabische Einwanderer tragen wesentlich zur Entwicklung Europas bei. Die EU ist fest entschlossen, Rassismus und Diskriminierung in allen Erscheinungsformen zu bekämpfen. [Was stellt eine Diskriminierung dar? Säkulare Gesetze?] Vollen Respekt für die Rechte der Einwanderer in Europa ist die konsequente übereinstimmende Politik überall in Europa. Ihre Durchsetzung sollte weiter verbessert werden und die Kooperation sollte im Rahmen existierender Vereinbarungen ausgeweitete werden, um die Belange der arabischen Partner besser zu berücksichtigen."

Der Super-Eurokrat Romano Prodi wünscht mehr Kooperation mit arabischen Ländern. Er spricht von einer Freihandelszone mit der arabischen Welt. Das beinhaltet aber auch, dass die arabischen Länder in den Genuss der vier Freiheiten des gemeinsamen Marktes der EU kommen würden, die den freien Personenverkehr über nationale Grenzen hinweg beinhalten. Diese Tatsache und die potentiell daraus folgenden massiven Auswirkungen eines "Gemeinsamen Marktes" mit der arabischen Welt mit ihrer Bevölkerungsexplosion, wird praktisch NIEMALS in europäischen Medien diskutiert oder auch nur erwähnt. Und doch könnte sie das Ende Europas, wie wir es kannten, bedeuten.

Ein weiteres Statement vom der "Sechsten Euro-Med Ministerkonferenz - die Partnerschaft stärken und voranbringen" in Brüssel am 28. November 2003, zeigt die Absichten dieses gemeinsamen euro-mediterranen Marktes auf:

"Diese Initiative bietet den benachbarten Partnern der EU als Gegenleistung für greifbare politische und wirtschaftliche Veränderungen eine schrittweise Integration in den erweiterten Europäischen Gemeinsamen Markt und eröffnet ihnen die Möglichkeit, schlussendlich die vier grundlegenden EU-Freiheiten zu erlangen: freier Güter- Dienstleistungs- Kapital- und Personenverkehr [Hervorhebung von Fjordman]. Die Minister sind darüber hinaus gefordert, den Vorschlag der Kommission zu stützen, eine Euro-Mediterrane Stiftung für den Dialog der Kulturen, eine Euro-Mediterrane parlamentarische Vereinigung aufzubauen."

Im Juni 2006 führte der frisch gewählte italienische Ministerpräsident Romano Prodi folgendes aus:

"Es ist an der Zeit, den Blick nach Süden zu richten und eine neue Politik der mediterranen Kooperation einzuführen." Prodi umriss eine italienisch-spanische Initiative, die für die Mittelmeeranrainer "andere" politische Lösungen als die in der Euro-Mediterranen Partnerschaft vorgeschlagenen vorsah. Der Premierminister führte dann aus, dass der Barcelona-Prozess - dessen prominentester Aspekt die Schaffung einer Freihandelszone bis zum Jahr 2010 ist - nicht länger ausreiche und dass eine neue, anders geartete Annäherung notwendig sei. "Die Länder an der Südküste des Mittelmeeres erwarten das von uns" fügte er hinzu.

Beachten Sie, wie Prodi, den Bat Ye'Or als besonders leidenschaftlichen Eurabier ausgewiesen hat, sich darauf bezog, was die Araber von der europäischen Führung erwarten. Er vergaß zu erwähnen wie es um die Begeisterung der Europäer über einen noch freizügigeren Migrantenstrom aus arabischen Ländern und der Türkei bestellt ist. Denn genau das ist die Folge einer Euro-Mediterranen Freihandelszone."

Während des Euro-Mediterranen Außenministertreffens in Dublin im Mai 2004, erklärten die Teilnehmer:

"Wir arbeiten an einer übereinstimmenden Sicht der Beziehungen zu dem Gebiet, das sich von Mauretanien bis zum Iran erstreckt - vom Mittelmeer bis in den Mittleren Osten. Die (Europäische) Union hat vorgeschlagen, die mediterranen Partner in die europäische Nachbarschaftspolitik mit einzubeziehen.

Die EU kann einen intensiveren politischen Dialog und besseren Zugriff auf EU-Programme anbieten, was sowohl eine schrittweise Erlangung der vier Freiheiten des Gemeinsamen Marktes als auch eine verstärkte Kopperation in den Bereichen Justiz- und Innenpolitik beinhaltet."

Noch einmal: Was genau bedeutet "Kooperation in den Bereichen Justiz- und Innenpolitik" mit Ägypten, Syrien, Algerien? Ich weiß es nicht, aber ich bin nicht sicher, ob mir die Antwort gefallen würde.

Die Barcelona-Erklärung von 1995 ermunterte zu "Kontakte zwischen Parlamentariern" und forderte das Europäische Parlament sowie andere Parlamente auf, "den Euro-Mediterranen parlamentarischen Dialog in Angriff zu nehmen." Im März 2004 wurde daraus die gesonderte Institution mit dem Namen "The Euro-Mediterranean Parliamentary Assembly, EMPA (pdf)". Während der Euro-Mediterranen Ministerkonferenz in Kreta im Mai 2003 wurde eine Bestimmung erlassen, die eine beratende Rolle der "Paraliamentary Assembly" im Rahmen des Barcelona-Prozesses vorsah.

EU-Kommissar Chris Patten hat die Bereitschaft der Europäischen Kommission zur vollen Kooperation mit der "Assembly" bekräftigt und der "Assembly" das Recht zugestande, jedes Thema, das die Interesse des euro-arabischen Dialogs berührt, zu kommentieren.

Die Vereinigung besteht aus 120 Mitgliedern aus EU-Ländern, sowohl Mitgliedern der nationalen Parlamente auch als solcher des Europaparlamentes und einer gleich großen Anzahl von parlamentarischen Repräsentanten aus den mediterranen Partnerländern.

Wie die meisten Europäer hatte ich von dieser Institution niemals gehört, bevor ich durch Internetrecherchen darüber gestolpert bin. Dessen ungeachtet wird sie die Zukunft meines ganzen Kontinents offenbar beeinflussen. Das wirft einige Fragen bei mir auf. Wenn wir wissen, dass diese "mediterranen Partnerländer" undemokratische arabische Länder wie Syrien umfassen, ist das dann nicht beunruhigend, dass Repräsentanten dieser Länder zu einer festen Institution gehören, die beratenden Einfluss auf interne Angelegenheiten der Europäischen Union hat? Insbesondere wenn wir wissen, dass unsere eigenen demokratische gewählten nationalen Parlamente bereits auf den Status "beratender Funktion" gegenüber nicht gewählten EU-Gesetzgebern in Brüssel reduziert worden sind?

Die Algier Deklaration über eine "Gemeinsame Vision der Zukunft"entstand nach einem Kongress, der im Februar 2006 in Algier abgehalten wurde. Das Dokument sagt aus "Es ist essentiell notwendig, eine auf universellen Werten gegründete euro-mediterrane Einheit zu gründen" und "es ist äußerst wichtig, das gemeinsame kulturelle Erbe positiv hervorzuheben, auch wenn es an den Rand gedrängt oder vergessen ist." In einem gemeinsamen Aktionsplan sind eine große Anzahl Empfehlungen ausgearbeitet, wie dieses Ziel der euro-mediterranen Einheit zu erreichen ist. Unter diesen Empfehlungen sind:

- Die Anpassung von bereits existenten Organisationen und Medieninhalten an die Zielsetzung des Nord-Süd-Dialogs und der Aufbau eines euro-mediterranen Zentrums für Journalismus.

- Der Aufbau eines gemeinsam mit den mediterranen Partnern verwalteten Netzwerks zur Entwicklung eines "harmonisierten Bildungssystem" [Ein "harmonisiertes Bildungssystem" zwischen der arabischen Welt und Europa? Was beinhaltet das? Will ich das überhaupt wissen? Werden sie es uns mitteilen, bevor es ein fait accompli ist?]

  • Die Erleichterung von Know-how-Transfer zwischen den EU-Ländern und den mediterranen Partnerstaaten und die "Förderung von Personen-Austauschprogrammen"
  • Die Vorbereitung von Maßnahmen und Argumenten zur Erleichterung der individuellen Mobilität, insbesondere von Studenten, Intellektuellen, Künstlern, Geschäftsleuten und "allen Förderern des Dialogs"
  • Den Aufbau von Ministerien für mediterrane Angelegenheiten in den Ländern im Norden und im Süden [Europa und die Arabische Welt in eurokratischem Neusprech] um dadurch von einem besseren Management der mediterranen Politik zu profitieren.
  • Die Ausbildung von Lehrern und Austauschstudenten zwischen Nord und Süd und der Aufbau eines Netzwerks euro-mediterraner Jugendorganisationen
  • Der Aufbau eines "civil watchdog", einer Antidiffamierungs-Überwachungsbehörde ( mit Internet-Auftritt und Rechtshilfe-Netzwerk), um rassistischen Bemerkungen und Hasspropaganda gegen Menschen mit anderer Religion, Nationalität oder ethnischem Hintergrund zu begegnen.

Diese Vereinbarungen, die komplette Umschreibung europäischer Geschichtsbücher, um sie islamfreundlicher zu gestalten, und die schrittweise Mundtotmachung "Islamophober" als Rassisten, werden bereits jetzt umgesetzt.

Walter Schwimmer, ein österreichischer Diplomat und Generalsekretär des Europarates von 1999 bis 2004 äußerte vor den Ministern der Islamischen Konferenz in Istanbul (am 15. Juni 2004), dass die islamische Komponente integraler Bestandteil von Europas Vielfalt sei. Er bekräftigte die Verpflichtung des Europarates, gegen Islamophobie, Antisemitismus und andere Formen der Intoleranz vorzugehen.

Der Europarat war auch aktiv an der Organisation einer Konferenz zum Bild der arabisch-islamischen Kultur in europäischen Geschichtsbüchern mitbeteiligt, die im Dezember 2004 in Kairo stattfand. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Euro-arabischen Dialogs "Miteinander leben lernen" statt. Das Ziel der Konferenz war, existierende Geschichtsbücher auf negative Stereotypen über die arabisch-islamische Kultur zu untersuchen und Wege zu diskutieren, wie diese Stereotypen überwunden werden können.

Im Europaparlament äußerte der deutsche Christdemokrat Hans-Gert Pöttering, Schulbücher sollen auf intolerante Darstellungen des Islam durchgesehen werden, und zwar von Fachleuten unter der Aufsicht der Europäischen Union und islamischen Führern. Er sagte, die Schulbücher sollten überprüft werden, um sicher zu stellen, dass sie europäische Werte transportieren, ohne religiöse Stereotypen und Vorurteile zu bedienen. Er schlug auch vor, dass die EU mit der 56 Nationen starken Organisation der Islamischen Konferenz zusammen arbeiten sollte, um ein Komitee zur Schulbuch-Überarbeitung zu bilden.

Im Juni 2005 wurde in Rabat, Marokko, eine Konferenz zur "Pflege des Dialogs zwischen Kulturen und Zivilisationen" abgehalten. Die Konferenz wurde von der UNESCO, der Islamischen Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (ISESCO), der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), der Organisation für Bildung, Kultur und Wissenschaft der Arabischen Liga (ALESCO), dem Dänischen Zentrum für Kultur und Entwicklung (DCCD) und der Anna Lindh-Stiftung für den interkulturellen Dialog (Alexandria, Ägypten) gemeinsam organisiert.

Beachten Sie, dass das Monate vor den Unruhen aufgrund der dänischen Mohammed-Karikaturen stattfand.

Unter den Empfehlungen, die vom Generaldirektor der DCCD, Herrn Olaf Gerlach Hansen vorgeschlagen wurden, war folgendes: "Wir sind an neuen Aktivitäten in den Medien, in Kultur und Bildung interessiert. Diese Vorschläge umfassen:

  • Konkrete Initiativen zur Entwicklung "interkultureller Kompetenz" bei der Ausbildung der neuen Generation von Journalisten.
  • Konkrete Initiativen zu Querverbindungen und Austauschprogrammen zwischen Journalisten, Redakteuren, Medieninstituten, um die interkulturelle Zusammenarbeit zu fördern
  • Konkrete Initiativen zur Entwicklung von Lehrplänen durch neues Unterrichtsmaterial und die Revision existenter Schulbücher.

Obgleich es nicht direkt ausgesprochen wurde, kann man wohl vernünftigerweise annehmen, dass sich unter den "negativen Stereotypen", die aus den Büchern entfernt werden sollen, die dazu dienen, europäischen Schulkindern Geschichte zu lehren, jegliche Hinweise auf die ununterbrochenen 1300 Jahre andauernde Jihad-Kriegsführung gegen Europa befinden. Diese Empfehlungen wurden angenommen und im Rabat Commitment umgesetzt.

Nach Serge Trifkovic ist "die derzeitige technologische, kulturelle und finanzielle Stärke Europas eine Fassade, die eine tief liegende moralische und demographische Schwäche verbirgt. Die Symptome der Maläse werden in dem beispiellosen demographischen Zusammenbruch und in dem Sinnverlust für den eigenen Platz in der Welt und die eigene Geschichte sichtbar. Beides geht Hand in Hand mit der Ausweitung der Europäischen Union. Der entstehende transnationale Superstaat indoktriniert seine Untertanen-Bevölkerung aktiv, zu glauben und zu akzeptieren, dass der demographische Wandel zugunsten der moslemischen Neubürger tatsächlich ein Segen sei."

Er weist insbesondere auf die Empfehlung Nr. 1162 (vom 19. September 1991) der parlamentarischen Vereinigung der EU hin, die sich mit dem "Beitrag der islamischen Zivilisation zu Europas Kultur" befasst. Ein Jahrzehnt später betont die Europäische Kommission in ihrer Allgemeinen Politikempfehlung Nr. 5 "Bekämpfung von Intoleranz und Diskriminierung gegen Moslems" ausdrücklich den "positiven Beitrag des Islam zur fortlaufenden Entwicklung europäischer Gesellschaften, von denen er ein integraler Bestandteil ist" Es wird auch das starke Bedauern darüber ausgedrückt, dass "der Islams manchmal zu Unrecht als eine Bedrohung dargestellt wird."

ECRI (European Commission against Racism and Intolerance) rief die EU-Mitglieder auf, Maßnahmen zu ergreifen, mittels derer eine ernsthafte Diskussion über den Islam geächtet wird und pro-islamische "zustimmende Aktionen" eingeführt werden. Europäische Länder sollten:

  • Die Lehrpläne ändern um "verzerrte Interpretationen der Religions- und Kulturgeschichte" und "die Darstellung des Islam als feindselig und bedrohlich" zu vermeiden.
  • Öffentliche Debatten in den Medien über das Bild, das vom Islam vermittelt wird, anzuregen und ihre Verantwortung wahrzunehmen, alteingesessene Vorurteile und Voreingenommenheiten zu vermeiden.

Trifkovic sagt: "Zynisch, defätistisch, egozentrisch und niemand anderem als ihrer eigenen korrupten Klasse Rechenschaft schuldig, sind die Eurokraten genauso übel wie ihre Jihad-Kumpane, sie sind ihre Helfershelfer und Steigbügelhalter."

Eurabier wollen die Einigung der gesamten Mittelmeerregion schaffen. Dieser Wunsch ist den Zielen mancher islamischer Organisation verblüffend ähnlich.

Die Muslimbruderschaft, die als die wichtigste islamische Bewegung des vergangenen Jahrhunderts gilt, wurde 1928 von Hassan al-Banna gegründet, der sich dabei außer von islamischen Texten auch von europäischen Faschisten inspirieren ließ.

Der deutsche Historiker Egon Flaig zitiert Banna mit den folgenden Worten:

"Dann wollen wir, daß die Fahne des Islam wieder über diesen Landschaften weht, die das Glück hatten, eine Zeitlang unter der Herrschaft des Islam zu sein und den Ruf des Muezzins Gott preisen zu hören. Dann starb das Licht des Islam aus und sie kehrten zum Unglauben zurück. Andalusien, Sizilien, der Balkan, Süditalien und die griechischen Inseln sind alle islamische Kolonien, die in den Schoß des Islam zurückkehren müssen. Das Mittelmeer und das Rote Meer müssen wieder islamische Binnenmeere wie früher werden.“

Patrick Poole beschreibt, wie die Diskussion über ein Dokument mit dem Titel "Das Projekt" bisher auf den Top-Secret-Bereich der westlichen Geheimdienste beschränkt war. Nur durch die Ermittlungsarbeit des unerschrockenen Schweizer Journalisten Sylvain Besson wurden Informationen über "Das Projekt" der Öffentlichkeit zugänglich. Es wurde am 7. November 2001 bei einer Razzia in einer Luxusvilla in Campione, Schweiz, gefunden. Die Zielperson der Razzia war Youssef Nada, der über mehr als 50 Jahre hinweg aktive Verbindungen zur Muslimbruderschaft unterhielt.

Unter den sicher gestellten Dokumenten befand sich ein 14 Seiten umfassender in arabisch geschriebener Plan vom 1. Dezember 1982, in dem ein 12-Punkte-Plan zur "Errichtung einer islamischen Weltregierung" - genannt "Das Projekt" beschrieben ist. Nach den Zeugenaussagen, die Nada gegenüber Schweizer Behörden machte, wurde das nicht unterzeichnete Dokument von mit der Muslimbruderschaft verbundenen "Islamforschern" ausgearbeitet. Es beinhaltet einen langfristigen flexiblen Mehrphasenplan zur "kulturellen Invasion" des Westens.

Das Projekt galt über mehr als zwei Jahrzehnte als der "Masterplan" der Muslimbruderschaft. Es beinhaltet unter anderem folgende Empfehlungen:

Täuschung, um die angestrebten Ziele islamistischer Aktionen zu verschleiern

  • Aufbau sozialer Netzwerke von Schulen , Krankenhäusern und gemeinnützigen Organisationen
  • Einschleusen von ideologisch gefestigten Moslems in westliche Institutionen auf allen Ebenen, einschließlich Regierungen, NGOs, privaten Organisationen
  • Existierende westliche Institutionen für die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren, bis sie in den Dienst des Islam gestellt werden können
  • Institutionelle Allianzen mit "progressiven" westlichen Organisationen, die ähnliche Ziele verfolgen

Zu dieser Gruppe intellektueller Muslimbrüder gehört auch Youssef al-Qaradhawi, ein in Ägypten geborener und in Qatar beheimateter islamistischer Geistlicher. Sowohl Sylvain Besson als auch Scott Burgess haben umfangreiche Vergleiche zwischen Qaradhawis 1990 erschienener Veröffentlichung " Prioritäten der islamischen Bewegung in der kommenden Phase" und "dem Projekt" angestellt. Sie stellen frappierende Ähnlichkeiten sowohl bezüglich der verwendeten Sprache als auch der in beiden Dokumenten aufgeführten Pläne und Methoden fest.

Wie Patrick Poole sagt ist "das Alarmierende, wie effektiv der islamistische Eroberungsplan, der in dem Projekt umrissen wird, seit mehr als zwei Jahrzehnten von Moslems im Westen umgesetzt wurde" Youssef al-Qaradhawi, einer der einflussreichsten Geistlichen des sunnitischen Islam, der voraussagte, dass "der Islam als Eroberer und Sieger nach Europa zurückkehren wird", spielte während der Aufstände wegen der Mohammed-Karikaturen eine wichtige Rolle beim Aufwiegeln der Massen gegen Dänemark und den Westen.

Nach Dr. Rachel Ehrenfeld und Alyssa A. Lappen, waren die "Aufstände in Dänemark und überall auf der Welt ganz klar nicht spontaner Natur sondern sorgfältig im voraus von islamistischen Organisationen geplant und organisiert. Diese Organisationen stehen der Muslimbruderschaft nahe und werden vor allem aus Saudiarabien finanziert."

Der derzeitige Chef der internationalen Muslimbruderschaft, Mohammad Mahdi Akef, gab kürzlich eine neue Strategie heraus und rief dabei alle Mitgliedsorganisationen auf, dem globalen Plan, den Westen zu besiegen, zu dienen. Akef hat die USA "einen Satan" genannt und er erklärte "Ich gehe davon aus, dass Amerika bald zusammenbricht. Ich habe den festen Glauben, dass die islamische Invasion Europas und Amerikas gelingen wird."

Ehrenfeld and Lappen führen aus, dass die Muslimbruderschaft und ihre Tochterorganisationen die Flexibilitäts-Strategie anwenden: "Diese Strategie ruft die moslemische Minderheit auf, alle "legalen" Mittel zur Infiltration nicht-islamischer säkularer und religiöser Institutionen zu nutzen, angefangen bei den Universitäten. Das führt dazu, dass "islamisierte" moslemische und nicht-moslemische Akademiker in den Arbeitsprozess eines Landes eintreten, einschließlich seiner Regierung und Verwaltung, wo sie dann bereit sind, in Justizbehörden, Geheimdiensten, dem Militär, dem Auswärtige Amt und der Finanzverwaltung subversiv tätig zu werden."

Im Middle East Quarterly schreibt Lorenzo Vidino über "die Eroberung Europas durch die Muslimbruderschaft"

Ihm zufolge sind "bereits seit den frühen 60er Jahre Mitglieder und Sympathisanten der Muslimbruderschaft nach Europa gezogen und haben dort langsam aber sicher ein ausgedehntes und gut organisiertes Netzwerk von Moscheen, Wohlfahrtsverbänden und islamischen Organisationen aufgebaut."

Einer der ersten Pioniere der Muslimbruderschaft in Deutschland war Sa'id Ramadan, der persönliche Sekretär des Gründers Hassan al-Banna. Das ölreiche Königreich Saudiarabien garantiert einen steten Geldfluss an das Islamische Zentrum in Genf, Schweiz, das von Sa'ids Sohn Hani Ramadan, Tariq Ramadans Bruder, betrieben wird. Hani Ramadan wurde unter anderem durch einen Artikel, der 2002 in der französischen Tageszeitung erschien, berühmt-berüchtigt. Er verteidigte darin die Steinigung für Ehebruch. Tariq Ramadan, der als "moderater Moslem" Karriere gemacht hat, forderte später ein Moratorium für Steinigung.

Nach Vidino liegt "die größte Ironie darin, dass der Gründer der Muslimbruderschaft Hassan al-Banna davon träumte, den Islamismus in Ägypten und der islamischen Welt auszubreiten. Er hätte nicht im Traum daran gedacht, dass seine Vision auch in Europa Wirklichkeit werden könnte."

Der frühere Moslem Dr. Patrick Sookhdeo warnt, dass die in Europas Städten voranschreitende Islamisierung kein zufälliges Geschehen ist. Es "ist das Ergebnis einer umsichtigen und vorsätzlichen Strategie gewisser islamischer Führer, die 1980 geplant wurde, als der Islamische Rat Europas ein Buch mit dem Titel " Islamische Gemeinschaften in nicht-islamischen Staaten" veröffentlichte."

Moslems werden in dem Buch instruiert, zusammen zu bleiben und sich in lebensfähigen islamischen Gemeinschaften zu organisieren. Sie sollten Moscheen, Gemeinschaftszentren und islamische Schulen aufbauen. Um jeden Preis sollten sie vermeiden, von der Mehrheit assimiliert zu werden, und sich geographisch abschotten, um Gebiete mit hoher Konzentration von Moslems zu bilden.

Douglas Farah schreibt über die weitgehend erfolgreichen Bemühungen islamischer Gruppierungen, in großem Umfang Immobilien zu kaufen, Land, das dadurch, dass es einmal in den Händen islamischer Gruppierungen ist, effektiv "islamisches Land" wird. Einige Gruppierungen unterzeichnen Abkommen, in denen sie sich verpflichten, das Land nur an andere Moslems weiter zu verkaufen.

Speziell die Muslimbruderschaft investiert aktiv in Grundbesitz und Unternehmen quer durch Europa und legt somit den Grundstein für ein zukünftiges Netzwerk, das in der Lange ist, schnell und flexibel darauf zu reagieren, wenn versucht werden sollte, die Finanzstruktur der Gruppierung zu zerstören. Das meiste Geld kommt aus Saudiarabien und Kuwait. Farah zufolge erlauben die Regierungen Europas und der USA, diesen Gruppierungen weiterhin zu florieren und suchen nach "moderaten" Elementen, die man im Gegensatz zu den "radikalen" Elementen mit offenen Armen aufnehmen kann.

"Wir haben keinen Plan. Sie haben einen. Die Geschichte lehrt, dass diejenigen, die planen, voraussehend handeln und eine zusammenhängende Strategie haben, üblicherweise gewinnen.

Wir gewinnen nicht."

11.10.06 11:56
 


bisher 6 Kommentar(e)     TrackBack-URL


frank (11.10.06 21:45)
vielen dank für die übersetzung !
jetzt kann man viele menschen informieren, die dem islam zwar skeptisch gegenüberstehen, bisher aber zu wenig mühe darauf verwandt haben, sich auch international zu informieren.
vielleicht sollte auf douglas farah, dessen artikel sehr aufschlussreich sind, auch verlinkt werden ?

http://www.douglasfarah.com/


Acht-der-Schwerter / Website (12.10.06 09:37)
Ich habe Douglas Farah verlinkt, vielen Dank für den Tipp.

Der obige Artikel hat mich fast erschlagen. Die Informationen kommen wie Keulenschläge, aber ich glaube, es ist wichtig, dass man sich auch selber ans Quellenstudium macht. Ich halte Eurabia nicht für eine "klassische" Verschwörung. Wie Fjordman schreibt: "Die Information ist da". Sie verbirgt sich wohl weniger hinter verschlossenen Türen sondern hinter einem Wust sterbenslangweiliger EU-Kraten-Sprache und einem Wirrwarr von Organisationen, die niemanden interessieren.

Ich habe mich vorher für die EU-Strukturen nicht die Bohne interessiert und war ahnunglos davon ( und ich glaube, damit stehe ich nicht alleine!) - es widerstrebt mir auch jetzt, wo ich denke, dass für jeden Interessierten Eigenrecherche sinnvoll wäre, zutiefst, mich da hinein zu wühlen. Es ist soooo ätzend.

Ich glaube, das ist der Hauptgrund, dass die EU diktatorische Züge annehmen und uns Eurabia aufs Auge drücken kann : Jeder fühlt sich überfordert, angewidert von dem enormen Bürokraten-Wust. Wie auch mit der EU-Verfassung: 1000 Seiten liest doch niemand!


Acht-der-Schwerter / Website (12.10.06 09:41)
... und was möglicherweise hinzukommt: sowohl EU-Parlamentsmitgliedern und Mitarbeitern der EU-Verwaltung als auch heutigen nationalen Politikern geht es vermutlich ähnlich wie uns:

Sie haben weder Zeit noch Lust, sich ernsthaft mit dem ganzen Moloch EU zu befassen und nehmen ihn auch nicht übermäßig ernst. Etwas, das als Müllkippe für ausrangierte Politiker dient, nimmt niemand wirklich ernst.


frank (12.10.06 12:29)
ich halte es auch nicht für eine klassische verschwörung, eher für ein kurzsichtiges machtkalkül der seinerzeitigen EU-nuchen. das seit degaulle schon pathologische beschwören der grande nation mit einhergehendem führungsanspruch begründete unsägliche politische fehler. um den willen des eu-gedankens hat man sie gewähren lassen und faule kompromisse schöngeredet.
was sich europa ins haus geholt hat, wird allerdings immer deutlicher.


Acht-der-Schwerter / Website (12.10.06 13:35)
Obwohl gerade uns, die wir vor dem Islam warnen, ständig der Rassismus-Vorwurf an den Kopf geknallt wird, glaube ich dass - gerade umgekehrt - bei der ursprünglichen Eurabia-Gestaltung in den 70er Jahren auf europäischer Seite ein echter(!) Rassismus und hochnäsiger Chauvinismus mitgespielt hat. Das Erbe aus der Konolonialzeit nach "Gutsherrenart".

Ich vermute, man sah die wirtschaftlichen Vorteile (Öl) nahm aber die politischen Forderungen der Araber nicht ernst genug, weil man sie für blöde Kameltreiber hielt, denen man gefahrlos ein paar "Wir respektieren Eure [dusslige] Religion und Kultur... blabla' -Bonbons hinwerfen konnte, aber sicher war, ihnen stets überlegen zu sein und sie rechtzeitig in Griff bekommen zu können.

Auch dachte man vermutlich: wenn die Migranten erstmal in Europa sind, dann wird's ihnen schon gefallen und sie werden sich automatisch anpassen.

Beides Irrtümer aus Hochnäsigkeit. Weder sind die führenden Moslems blöde Kameltreiber - vermutlich wissen sie mehr über uns als wir über sie und mehr über SunTsu als Europa und USA zusammen, noch sind die Einwanderer von unserer Gesellschaft so begeistert, dass sie sich anpassen.


frank (12.10.06 14:23)
teilweise sicher, das deckt sich mit dem gaullismus. aber ich denke, dass vor allen dingen das machtkalkül die treibende kraft war. der führungsanspruch der usa sollte mit hilfe der ölkeule ausgehebelt und durch den der europäer unter führung der franzosen ersetzt werden. die gelegenheit war wegen der ölkrise günstig, .
politischer grössenwahn.
um das aushebeln des führungsanspruches geht es noch immer. da bei eurabia unter diesem aspekt aber so vieles miteinander verzahnt ist, können selbst weitsichtige EUkraten nicht mehr zurück.
sie kämen in sehr ernste erklärungsnot, was das ohnehin schwindende vertrauen der EU-bürger noch mehr anschübe. und so wird weiter gewurschtelt. zum gesamtschaden der europäischen ureinwohner.
ich bin dafür, das gemeinsame europa auf eine freihandelszone zu reduzieren.
aber umkehr scheint nicht möglich. eher im gegenteil.
ich bin mir fast sicher, dass auch die überarbeitete EU-verfassung -bei volksabstimmungen- keine mehrheit gewinnen wird.

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