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Der unvermeidliche Genozid

von Yashiko Sagamori

Original vom 1. November 2006: The Inevitability of Genocide

Ein israelischer Freund von mir, ein kluger und freundlicher Mann, erzählte mir einmal, nachdem er ein paar Tage im Krankenhaus verbracht hatte, dass sein Lieblingsarzt dort ein Araber gewesen sei. Mein Freund konnte sich ganz einfach nicht vorstellen, dass so ein kompetenter und angenehmer Arzt, jemand der sich so fürsorglich um einen jüdischen Patienten kümmerte, möglicherweise ein Feind Israels sein könnte.

"Bis Du sicher, dass er nicht sein halbes Gehalt an die Hamas spendet" fragte ich, zynisch wie ich nun mal bin.

"Ich weiß es nicht, kann sein." sagte mein Freund "Aber er schien so kompetent und nett und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass er davon träumt, Israel zu zerstören und die Juden auszulöschen."

Ein hoffnungsvoller junger Mann, Erstsemester an einer großen Universität im Mittleren Westen, der einige meiner Artikel gelesen hatte, lieferte mir den unwiderlegbaren Beweis, dass alles, was ich jemals über den Islam und Moslems geschrieben habe, falsch sei. Er teile sich ein Zimmer im Studentenwohnheim mit einem Moslem, erzählte er mir trotzig.

"Und?" fragte ich

"Und er ist nett!" sagte der Junge.

"Und?" Ich wusste immer noch nicht, worauf er hinaus wollte.

"Ich meine, wirklich nett."

"Möchten Sie mir erzählen, dass wir uns nicht mit netten Leuten im Krieg befinden können?" fragte ich.

"Können wir das denn?" gab er kichernd zurück.

Was für eine Frage. Was für eine vollkommen verständliche Frage. Wie viel leichter muss alles gewesen sein, als wir noch Kriege gegen Vampire und Kakerlaken führten.

Wir alle haben so viel über die deutschen Gräueltaten während des Zweiten Weltkriegs gelesen, dass er uns als angemessene Racheaktion für diese Gräuel vorkommt. Wir haben das Gefühl, dass das Töten eines deutschen Soldaten im Wesentlichen die Hinrichtung eines verurteilten Kriminellen war, der aufgrund der extremen Verderbtheit seiner Handlungen in aller Fairness das Recht auf Leben verwirkt hatte.

In Wirklichkeit war der deutsche Soldat in der Mehrzahl der Fälle ein Junge mit guter Schulbildung, anständig, ehrlich und repektvoll gegenüber seinen Eltern, der hoffte, den Krieg zu überleben, nach Hause zurückzukehren, das Mädchen seiner Träume zu treffen, Ehemann und Vater zu werden und den Rest seines Lebens als Wissenschaftler, Bauer oder Geschäftsmann zu verbringen. In der Mehrzahl der Fälle hatte er, bevor er getötet wurde, ungewöhnlichen Mut und hervorragende Kampftechniken gegenüber einem Respekt einflößenden Feind gezeigt. In der Mehrzahl der Fälle hatte er absolut nichts getan, wofür er den Tod verdient hätte. Ganz unabhängig von seinen persönlichen Charakterzügen war sein Tod keine Strafe. Ihn zu töten war ein so unpersönlicher Akt wie ein Parkticket ziehen. Er wurde einzig und alleine deswegen getötet, weil wir uns im Krieg mit Deutschland befanden und weil er eine deutsche Uniform trug. À la guerre comme à la guerre.

Im Gegensatz zu dem, was die meisten Leute denken, sind wir nicht in den Krieg in Europa eingetreten, um Deutschland für seine Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu bestrafen. Die Gräueltaten, die in Kambodscha unter Pol Pot stattfanden oder in Nordkorea unter beiden Kims, in der Sowjetunion unter Stalin oder in China während der Kulturrevolution waren auch nicht besser als die Gräueltaten der Nazis und dennoch erklärten wir keinem einzigen dieser Länder den Krieg.
Davon abgesehen wussen die meisten Menschen bei uns nicht nur wenig über die deutschen Verbrechen, sie kümmerten sich sogar noch weniger darum. Es ist eine Tatsache, dass immer dann, wenn es absolut unmöglich war, die Nachrichten über die deutschen Gräueltaten nicht zu drucken, die Zeitungen ihr Bestes gaben, sie irgendwo zwischen einer Dürre in Togo und einem Schönheitswettbewerb in Rio de Janeiro zu verstecken.

Erinnern wir uns daran, dass unser eigener heiß geliebter Franklin Delano Roosevelt für den Tod von einigen hundert deutschen Juden persönlich verantwortlich war. Diese deutschen Juden hatten es geschafft, aus Deutschland zu entkommen und landeten an der Küste der USA, nachdem sie vergeblich versucht hatten, in mehreren Ländern auf dem amerikanischen Kontinent Asyl zu bekommen. Niemand wollte sie. Amerika war ihre letzte Hoffnung. Als Präsident Roosevelt sich weigerte, sie ins Land zu lassen, waren sie gezwungen, nach Deutschland zurückzukehren, wo sie prompt in ein Vernichtungslager gebracht wurden. Ein estnischer oder ukrainischer Immigrant, der für ein Zehntel der Tode verantwortlich wäre wie FDR, würde auch heute noch wegen Kriegsverbrechen vor Gericht gestellt und bei einer vergleichbaren Beweislage höchst wahrscheinlich verurteilt werden. Und das mit Recht.

Das ist der Punkt. Wir mussten nicht gegen den Nationalsozialismus kämpfen und siegen, weil die Nazi-Ärzte alles Schlächter mit grauenhaften Manieren am Krankenbett waren oder weil Nazi-Studenten unangenehme Zimmergenossen waren. Wir bekämpften den Nationalsozialismus auch nicht wegen der Verbrechen der Nazis, obwohl diese Verbrechen trotz meiner Lobeshmyne auf den toten deutschen Soldaten vollkommen real waren. Wir mussten den Nationalsozialismus bekämpfen, weil seine Existenz sich als inkompatibel mit der Existenz unserer Lebensweise erwies. Wenn wir wollten, dass Freiheit und Demokratie in den USA überleben sollten, hatten wir keine andere Wahl, als den Nationalsozialismus in Europa zu bekämpfen und ihn zu zerstören.

Wenn wir heute wollen, dass Freiheit und Demokratie in diesem Land [USA] überleben, müssen wir den Islam bekämpfen und ihn überall da zerstören, wo er Wurzeln gefasst hat und das bedeutet überall. Punkt. Der Grund dafür ist nicht, dass wir gute Menschen sind und die Moslems schlechte Menschen. Natürlich tun sie eine Menge Dinge, die wir abstoßend und unmenschlich finden. Aber ob Sie's glauben oder nicht, wir tun auch eine Menge Dinge, die sie abstoßend und unmenschlich finden. Das ist kein Grund, in den Krieg zu ziehen. Zumindest nicht für uns.

Manchmal sollte man, wenn man verstehen will, was in der Welt vor sich geht, nicht nach moralischen Kriterien vorgehen, weil moralische Kriterien nie abslut sind. Sie werden bedeutungslos und unglültig sobald man die Grenzen der Kultur überschreitet, die sie aufgestellt hat. Man muss den Konflikt stattdesssen beobachten, als ob man ein Außerirdischer wäre, der persönlich an der Sache unbeteiligt ist. Oder - wenn Sie Science fiction Metaphern nicht so überzeugen, versuchen Sie, sich die Sache anzusehen, wie Sie sich einen Film über das Leben der Wildtiere in der afrikanischen Savanne ansehen. Die Löwen versuchen, die Antilopen zu fressen und die Antilopen tun ihr Möglichstes, nicht gefressen zu werden. Sie beobachten das Ganze zum distanzierten Zeitvertreib, es interessiert Sie nicht wirklich, ob irgendein Tier, das zufällig auf dem Bildschirm auftaucht, überlebt und irgendwann wechseln Sie den Kanal, um sich etwas weniger Langweiligers anzusehen. Wenn die Dokumentation gut ist und Sie den Kanal nicht allzu schnell wechseln, dann mag die zynische Art, in der Sie das ganze beobachten, Ihnen helfen, mehr über die Dynamik des täglichen Lebens in der Savanne zu lernen.

Übringes, wenn ich eine Antilope wäre, würde ich mich wundern, warum die Löwen anstatt uns unablässig zu jagen, nicht einfach friedlich zusammen mit unserer ganzen Herde grasen. Wir haben niemals irgendwelche Exklusivrechte auf das Gras geltend gemacht, wir heißen jeden willkommen, der sich uns anschließen will. Mich inspiriert die Vision von Löwen, die friedvoll Seite an Seite mit den Antilopen ihr Gras kauen, die Vorzüge der vegetarischen Lebensweise genießen, und ihren Jungen beibringen, nicht zu töten sondern gegenüber jedem Lebewesen im Universum extrem liebenswürdig zu sein.

Die Schönheit der Lebensweise der Antilopen muss für jeden mit einem Funken Gehirn ganz klar offenkundig sein: Man muss sich nicht körperlich verausgaben, um seine Beute zu jagen, man steht nicht vor der Wahl, entweder vor Hunger zu sterben oder zu morden und man muss nicht mit der schrecklichen Schuld leben, die aufkommt, wenn man sich an all die unschuldigen Leben erinnert, die man genommen hat. Alles, was man tun muss, ist, sich den Antilopen anzusschließen und alles Gras der Welt liegt einem zu Füßen.

Ich muss hinzufügen, dass ich, wenn ich ein Antilope wäre, mit größter Wahrscheinlichkeit eine tote Antilope wäre, weil ich unbeirrt versuchen würde, die Löwen aufzuklären, indem ich ihnen meine perfekt logischen Argumente darlege. Da Antilopen wie alle Pflanzenfresser nicht gerade bekannt für ihren hohen Intellekt sind, würde man meiner höchstwahrscheinlich eher als Heldin denn als Närrin gedenken, und mein Beispiel würde die anderen wohlmeinenden Indioten inspirieren, meiner Hufspur zu folgen.

Wenn Sean Hannity eine Antilope wäre, wäre er der festen Überzeugung, dass die absolute Mehrheit der Löwen in Afrika davon träumt, Vegetarier zu werden. Er wäre nicht in der Lage, zu erklären, was sie davon abhält, einfach welche zu werden.

Wenn George Bush eine Antilope wäre, würde er ein paar stolze Löwen einfangen und den Rest seines Daseins als Antilope damit verschwenden, zu versuchen, die gefangen genommenen Löwen dazu zu bewegen, ein fröhliches Gesicht zu machen, während er ihnen Gras in den Rachen stopft. Nachdem er bemerkt hätte, dass das nicht funktioniert, würde er versuchen, die Situation zu retten, indem er sie zuerst mit israelischem Gras und dann mit israelischen Menschen füttert. Wie man inzwischen wissen müsste, würde das auch nicht klappen, und die gefangenen Löwen - ihrer normalen Beute beraubt - würden versuchen, sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegenseitig in Stücke zu reißen.

Hinter der Auffassung einer Antilope steht eine ganz einfache Tatsache: Selbst der netteste, sanfteste Löwe der Welt ist genauso wenig in der Lage, ein Leben als Pflanzenfresser zu führen wie auch die grausamste, aggressivste Antilope in ganz Afrika nicht in der Lage ist, ein anderes Tier zur Strecke zu bringen, ihm die Luftröhre abzuschnüren und es zu verschlingen, während es noch um sein Leben kämpft.

Leider sind wir alle eher die Antilopen als die Löwen in der Analogie. Wir wollen niemanden töten. Alles was wir wollen, ist, dass man uns in Ruhe lässt. Wir heißen jeden aus ganzem Herzen willkommen, der auf unseren Weiden grasen will, und wenn Löwen in überwältigender Zahl kommen und sich unter die Herde mischen, dann unterdrücken wir unsere natürlichen Instinkte mit den politisch korrekten aber absolut unfundierten Versicherungen, dass die meisten dieser Löwen nicht gekommen sind, um uns die Luftröhre abzuschnüren und uns zu verschlingen, während unsere Herzen noch schlagen, sondern dass sie gekommen sind, weil sie nach dem grüneren Gras suchen, für das unsere Weiden mit Recht überall in der Welt so berühmt sind.

Trotz der offenbaren Schönheit meiner Analogie muss sogar ich selber zugeben, dass sie nicht ganz perfekt ist. Pflanzenfresser und Raubtiere sind dazu verdammt, ihren jeweiligen biologischen Programmen zu folgen. Auf der anderen Seite sind wir - Moslems und Ungläubige - gleichermaßen menschlich. Wir gehören der gleichen wundersamen Spezies an, wir träumen die gleichen Träume...

Hören wir mit den Spezies auf; Träume sind - außer den feuchten - kein Produkt der Biologie. Sie werden ausschließlich von gesellschaftlichen Stimuli geformt. Sie sind kulturabhängig. Sie sind das Nebenprodukt von Zivilisationen, und verschiedene Zivilisationen rufen drastisch unterschiedliche Träume hervor. Während Antilopen von Gras tärumen, träumen Löwen von Antilopen.

Die Antilopen in unserer Mitte werden nicht müde, zu blöken, dass der Islam nichts weiter als eben irgendeine andere Religion sei. Das ist nicht wahr. Der Islam begnügt sich nicht damit, jenen gegenüber, die ihm freiwillig fogen, ein religiöses Dogma vorzugeben. Im Gegensatz zu anderen Religionen zwingt der Islam die ihm eigene Lebensweise jeder Person in seinem Machtbereich auf, egal ob diese Person Moslem ist oder nicht.

Ich bin Jüdin, aber meine Lebensweise unterscheidet sich nicht wirklich von der meiner christlichen Verwandten, Freunde, Nachbarn und Kollegen. Sie gehen an Ostern und Weihnachten in die Kirche, ich gehe an Pessach und Yom Kippur in die Synagoge. Das ist der ganze Unterschied, obwohl - sollte eine Zeit kommen, wo es für die Juden wieder heißt, in die Gaskammern zu gehen - könnten zu jedermanns Überraschung auch noch andere Aspekte des Unterschieds offenbar werden. Als wir vor der Wahl standen, entweder unsere religiösen Überzeugungen anderen aufzuzwingen oder in produktiver Koexistenz miteinander zu leben, entschieden wir uns weise für die Koexistenz und machten unseren Glauben zu einer intimen persönlichen Sache. Im Ergebnis wurde Toleranz zu unserem Lebensstil. Gottseidank! Wie kann jemand nur das Gras nicht lieben?

Wenn ich nun anstatt einer Antilope ein Löwe wäre, dann wäre meine Sichtweise des Konflikts eine vollkommen andere.

Mein Glaube ist der Islam, mein Lebensstil ist der Jihad. Über 14 Jahrhunderte hinweg, ohne auch nur eine Minute davon abzulassen, hat der Islam von mir gefordert, dass ich den Jihad weiterführe, bis der letzte Ungläubige seinen letzten Atemzug getan hat. Wie kommt Ihr darauf, mich ändern zu wollen? Indem Ihr mich umerzieht? Indem Ihr versucht, mir beizubringen, von Gras zu leben? Das wird nicht von Erfolg gekrönt sein, nicht einmal dann, wenn es Euch gelingt, die nächsten 14 Jahrhunderte dran zu arbeiten, aber - wenn man die Dauerhaftigkeit Eurer Macht betrachtet (oder eher den Mangel daran ), haben Eure Bemühungen nicht die Chance, auch nur 14 Monate anzudauern.

Ich erwarte nicht, dass die Ungläubigen mir zustimmen; schließlich ist mein Schwert an deren Kehle. Aber sie müssen zumindest zwei Dinge einsehen. Erstens, der Islam hat stets seine Tore für Neuankömmlinge offen gehalten. Neben Euch zu grasen, reizt mich nicht im geringsten, aber wenn Ihr Euch entscheidet, die Schahada aufzusagen, dann seid Ihr in den Reihen der Stolzen willkommen.

Zweitens hat mein Lebensstil gegenüber Eurem ein enorm höheres "Dienstalter". Mein Lebensstil überdauerte schon mindestens 12 Jahrhunderte, bevor die halbgaren Vorstellungen von Demokratie und Toleranz begannen, erste praktische Auswirkungen auf die gottlosen Gesellschaften zu haben, die sie hervorbrachten.

Während meine Welt, das Dar el-Islam, sich im Lauf vieler Jahrhunderte bequemer Stabilität erfreute, wechselte der Westen fortwährend sich selber, seine Ideologien, Philosophien, Lebensstile. Und immer wenn sie mit etwas Neuem ankamen, waren sie so stolz auf sich selber, so sicher, dass die Narretei, nach der sie gerade lebten, ewig andauern würde. Das ist eine besondere Form der Blindheit, die Allah den Ungläubigen auferlegt. Wie können sie erwarten, dass ich meinen Lebenstil zugunsten des ihren aufgebe?

"Aber Moment mal" wird sicher eine Antilope fragen "Kannst Du nicht Deinen Lebenstil genießen ohne den meinen zu zerstören?"

Nicht mehr als ein Löwe von Gras leben kann. In Seiner unendlichen Weisheit hat Allah die Antilopen als Lebensunterhalt für die Löwen erschaffen. In Seiner unendlichen Gnade gab Er jeder Antilope die Chance, ein Löwe zu werden. Man kann den Löwen keinen Vorwurf machen, wenn die Antilopen unfähig sind, die richtige Wahl zu treffen.

Eure Friedensapostel mögen wohlklingende Lieder über die Güte des Islam singen, aber die Wahrheit ist: Islam und Jihad sind so untrennbar wie die zwei Pole eines Magneten. Ein geschickter Demagoge mag sie als zwei Gegensätze beschreiben, aber Ihr wisst so gut wie ich, dass der eine nicht ohne den anderen existieren kann. Jihad ist der einzige Zustand in dem der Islam je existiert hat seit dem Tag, an dem die ungläubigen Narren den Propheten aus Mekka vertrieben. Jihad ist der einzige Zustand, in dem der Islam existieren kann.

Der alte, überlieferte Drang nach Jihad eines Moslems ist so groß, so unausschlöschlich, so kompromisslos, dass er - wo immer er an seinem heiligen Recht, Ungläubige zu ermorden, gehindert wird - unvermeidlich dazu übergehen wird, seine eigenen Brüder zu töten, wobei ihm obskure Stammes- oder Sektenunterschiede als Kriegsgrund dienen. Man muss sich einfach nur ansehen, was heute im Irak vor sich geht, wo Moslems erfolgreich gegen die ungläubige Besatzung Widerstand leisten, indem sie sich gegenseitig umbringen.

Die Geschichte des Islam ist die Geschichte des Jihad. Der Zweck des Jihad ist die Expansion. Wir senden keine Missionare aus. Wir senden Krieger. Wir geben Euch die faire Wahl, Allah und Seinen Botschafter anzunehmen oder zu sterben. Das ist das grenzenlose Ausmaß an Gnade, das Allah den Ungläubigen gewährt. Das ist das Ausmaß der Güte, die Eure Außenministerin [die amerikanische] so überschwenglich preist.

Und wenn Ihr den Islam nicht mindestens genauso nachhaltig zerstört wie Ihr den Nationalsozialismus zerstört habt, wird der Islam Euch so nachhaltig zerstören, wie er in 14 Jahrhunderten nie endendem Jihads alles und jeden auf seinem Weg zerstört hat.


[Hier endet die Übersetzung, der Rest ist mein Kommentar]

Vielleicht mag manchen das Beispiel Antilopen-Löwen zu hart erscheinen, zu gehässig gegen Moslems und zu schönfärberisch opferrollenmäßig für uns. Es ist richtig, wir sind auch keine sanftäugigen "Pflanzenfresser", wir haben auch unsere Raubtier-Anteile und das in der Vergangenheit oft bewiesen. Dennoch finde ich die Analogie hervorragend. Denn selbst jemand, der wie ich vegetarisch lebt, findet Löwen nicht "böse". Sie tun, was sie tun. Insofern sehe ich in der Analogie ein besseres echtes Verständnis radikaler Moslems als es alle gutmenschlichen Terrorversteher jemals zustandebringen. Auch islamische Terroristen sind nämlich Menschen. Und sie denken nicht von morgens bis abends: "Harharhar, ich bin der große Bösewicht und missbrauche jetzt ganz furchtbar den schönen Islam für meine fiesen Zwecke und keiner merkt es, harharhar." Nein, diese Leute denken auch von sich selber, dass sie gut sind und das Richtige tun. Deshalb finde ich die Gedankengänge am Ende ( in die Mokassins des "Feindes" ) so hochinteressant.

Ich finde es wichtig, zu erkennen, dass eine alte mächtige etablierte Ideologie wie der Islam sich mit Sicherheit nicht von ein paar neuen Ideen wie Menschenrechte, Demokratie und Toleranz korrumpieren lässt. Einzelne mag es korrumpieren, aber niemals die Lehre an sich und jede Lehre bringt, so lange sie nicht tot ist, Anhänger hervor, die sie ernstnehmen. Und ein paar wenige reichen.


9.11.06 12:46
 


bisher 6 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mir (9.11.06 17:56)
Die Analogie mit der Antilope ist vielleicht gar nicht mal so schlecht. Um noch mal auf das Wahlergebnis zurückzukommen: Es stimmt, die "neo-konservative" Außenpolitik ist, wenn kein Wunder geschieht, tot. Das ist keine Wertung (ich persönlich bin nach wie vor absolut überzeugt davon, daß die Strategie funktioniert hätte). Es ist eine bloße Feststellung. Vermutlich wird der Islam im Irak siegen, nachdem die Koalition die Iraker sich selbst überlassen haben wird. Möglicherweise wird in Afghanistan das selbe passieren. Der große Unterschied zu Vietnam besteht aber darin: Dieses Mal wird der Feind nicht in seinem Land bleiben. Er wird uns folgen. Er wird wieder in unseren Städten Krieg (gegen unschuldige Menschen) führen.

Die Frage ist: Wie wird die (amerikanische, israelische, europäische) Öffentlichkeit dann reagieren? Jedenfalls sind "Abenteuer" wie der mühsame Prozeß einer Demokratisierung nicht mehr durchsetzbar. Bleiben nur zwei Möglichkeiten: Die andere Wange hinhalten (wie oft?) oder Vergeltung mit dem Ziel, weitere Anschläge ein für alle Mal zu unterbinden. Sollte man sich für die zweite Möglichkeit entscheiden (was ich hoffe), klebt das Blut der Opfer auch an den Händen derjenigen, die jetzt unsere Strategie torpediert haben.

Das sollte eigentlich jedem klar sein. Leider leben viele Menschen eben in der Traumwelt, daß der Islamismus und der Terror verschwinden, wenn wir nur die islamische Welt nicht weiter "provozieren". Ein fataler Irrtum. So wird es nicht laufen, wie wir wissen.


Acht der Schwerter / Website (9.11.06 20:42)
Jedenfalls sind "Abenteuer" wie der mühsame Prozeß einer Demokratisierung nicht mehr durchsetzbar.

Ich stimme Dir sehr weitgehend zu, ich glaube nur, dass die Demokratisierung von Anfang an nicht möglich war. Vielleicht wäre eine milde Diktatur mit einer charismatischen Figur ( vielleicht einem König?) eher gegangen. Moslems lassen sich sehr viel gefallen, wenn sie denjenigen, der's ihnen antut, als einen der ihren akzeptieren. Sie lassen sich nun mal lieber von einem "Alphalöwen" foltern als von einer "Antilope" reinreden....

Aber es scheint, dass es wirklich zu spät ist.


Eurabier (10.11.06 13:24)
@Mir:

Appeaser sind Leute, die sagen, es regnet, wenn man ihnen ins Gesicht spuckt.

Appeasement gegenüber den Mohammedanern funktioniert nicht, wir lebten da von 1980-2005
(nicht 2001) in einer illusorischen Friede-Freude-Eierkuchen-Welt.

Ich sehe aber, dass selbst in meinem ehemals "gutmenschlichen" Umfeld die MohammedanerInnen mittlerweile als die Bedrohung schlechthin (noch vor Klima und Atomkraft) angesehen werden und dass die Öffentlichkeit aufwacht, auch wenn Medien und Politik immer noch dagegen halten und uns den Islam als "Hier angekommen" verkaufen wollen!

2051 - Claudia-Roth-Moschee heisst wieder Kölner Dom!


D.N. Reb / Website (11.11.06 01:05)
Glauben Antilopen nicht eher, Löwen seinen Antilopen mit anderen Fressgewohnheiten? Der Islam nur ein anderes Christentum?


Thatcher (11.11.06 20:53)
@D.N.Reb
Es gibt als Antilopen verkleidete Löwen, die den dummen Antilopen das von morgens bis abends einreden. Solange keine der schlaueren Antilopen was merkt und aufmuckt, nennt man das Ganze "Dialog der Kulturen". Schließlich werden die aufmerksameren Antilopen von den verdummten Antilopen mundtot gemacht, weil sie glauben, deren Aufmucken führe zu mehr Hunger bei den Löwen.


karim (14.1.07 18:49)
Ja, man kann nicht einen Esel und einen Panther in ein und dasselbe Gehege sperren und meinen, die beiden kommen gut miteinander aus!

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